Rechtsanwälte Gamsjäger | Wiesflecker - Innsbruck, Tirol & Wien | Österreich

Rechtsanwälte Gamsjäger | Wiesflecker, Anwälte in Innsbruck, Tirol& Wien

 

Leidenschaftlich an Ihrer Seite - Ihre Rechtsanwälte für ganz Österreich

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, unser Lebens- und Arbeitsumfeld, die Welt als Ganzes verändern sich rasant. Einen Partner zu haben, dem Sie in sämtlichen Rechts- und Unternehmensangelegenheiten vertrauen können, ist daher heute umso wichtiger.

Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%.

Zuhören und individuelle Lösungen erarbeiten - Ihr Rechtsanwalt in Innsbruck & Wien

Zeit für Ihre Anliegen und ein offenes Ohr sind bei uns selbstverständlich. Zuhören und zielorientierte Gespräche sind die Basis, um gemeinsam die beste Strategie und Vorgehensweise für Ihre individuellen Rechtsansprücheund deren Durchsetzung zu entwickeln. Nicht immer ist die Klageder beste Weg. Kreative Lösungsansätze führen häufig zu einem optimierten Ergebnis.

In Kooperation mit anderen Experten liefert unsere Rechtsanwaltskanzlei nicht nur juristisch höchste Qualität, sondern achten wir auch stets auf die wirtschaftlichen Zusammenhänge und die ökonomische Tragfähigkeit.

Diskret und umfassend vertreten - Ihr Rechtsanwalt in Innsbruck & Wien

Ihr Mandat an uns als Rechtsanwältebietet Ihnen die Sicherheit, dass Sie von Anfang an diskret, umfassend und optimal beraten, vertreten und betreut werden. Dies trifft nicht nur auf rechtliche Fragestellungen sondern auch auf unternehmensstrategische Belange zu.

Ihr Auftrag an uns bedeutet für Sie, einen vertrauensvollen Partner zu gewinnen und Zeit und Ressourcen für Ihr Unternehmen oder Ihre Freizeit über zu haben.

 

 

 

 

Warum Law Experts – Die 5-Experts-Garantien

Warum Law Experts: Die 5-Law-Experts-Garantien - Law Experts Anwälte

Law Experts Rechtsanwälte - Eine besondere Rechtsanwaltskanzlei

Law Experts Rechtsanwälte sind anders. Wir nehmen uns sehr viel Zeit für jeden einzelnen Mandanten und Fall. Aus diesem Grund bearbeiten wir auch immer nur eine begrenzte Anzahl von Fällen gleichzeitig.

Wir betreuen Sie individuell und exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Wir nehmen einen neuen Fall nur an, wenn wir die perfekte Bearbeitung und Beratung auch garantieren können und die jeweilige Angelegenheit auch in unsere Spezialgebiete fällt.

Law Experts Rechtsanwälte sind nur Ihnen verpflichtet und haben keine Rahmenvereinbarungen oder besondere Vertragsbeziehungen zu Versicherungsgesellschaften, insbesondere Rechtsschutzversicherungen, Banken oder Behörden etc., sodass wir Ihre Interessen absolut unabhängig und unbeeinflusst vertreten können.

Sie als unser Mandant können sich auf unsere 5 Law-Experts-Garantien verlassen:

  1. Exklusivitätsgarantie: Wir betreuen nur eine begrenzte Anzahl von Fällen und Mandanten pro Jahr. Dies garantiert Ihnen, dass Sie auf höchstem Niveau exklusiv, rasch und kompetent vertreten und beraten werden und jedes Ihrer Anliegen mit vollem Einsatz verfolgt wird. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir nur auf Ihrer Seite und geben 100%.
  2. Exzellenzgarantie: Das Beste vom Besten ist für unsere Mandanten gerade gut genug. Wir scheuen daher keine Mühen und keinen Aufwand, um für unsere Mandanten das beste Ergebnis zu erreichen. Dies schließt auch ein, dass wir immer über alle Vor- und Nachteile verschiedener Vorgehensweisen unabhängig aufklären und grundsätzlich einen vorteilhaften Vergleich zu Gunsten unserer Mandanten einer gerichtlichen Auseinandersetzung vorziehen.
  3. Spezialisierungsgarantie: Wir nehmen nur Mandate an, die wir gemäß unserer Spezialgebiete rundum perfekt betreuen können. Entgegen klassischen „Allgemeinkanzleien“ profitieren Sie bei Law Experts als Boutique-Kanzlei vom außerordentlichen Fachwissen und der Praxiserfahrung unserer Experten. Eine effiziente und wirksame Betreuung ist so garantiert.
  4. Individuelle Betreuungsgarantie: Abhängig von Ihrem Rechtsgebiet werden Sie immer von einem unserer Partner-Rechtsanwälte individuell und persönlich betreut. Sämtliche Tätigkeiten werden vom jeweils zuständigen Rechtsanwalt in persönlicher Absprache mit Ihnen erbracht. Erfordert es der jeweilige Fall, so beraten wir Sie unter Führung des von Ihnen gewählten Anwaltes im Team von Experten.
  5. Best-Service-Garantie: Wir garantieren Ihnen, dass alle unsere Leistungen und Services individuell auf Ihren Fall und Ihre Bedürfnisse abgestimmt erbracht werden und Sie rund um von unserer Kanzlei gemäß unseren hohen Qualitätsansprüchen betreut werden.
 

International ausgezeichnet - Regional vernetzt, Rechtsanwälte

Die international ausgezeichneten Law Experts Rechtsanwälte verfügen über Standorte / Sprechstellen in Innsbruck (Kanzleisitz), Telfs und Wien sowie über ein österreichweites und weltweites Netzwerk von Partnerkanzleien. Überdies verfügt unsere Rechtsanwaltskanzlei nicht nur international, sondern auch regional über beste Kontakte.

Mehr Informationen zur Zufriedenheit unserer Mandanten, unseren Fachmitgliedschaften und Auszeichnungen sowie unserem Team finden Sie wie folgt:

Fachpublikationen, aktuelle Rechtsprechung, unser Rechtswörterbuch sowie Law Experts auf Twitter finden Sie unter folgenden Punkten:

Gerne beraten wir Sie umfassend und kompetent! Kontaktieren Sie uns unverbindlich und klicken Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!an uns zu schreiben oder rufen Sie +43(512)586 586.

 

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Kontakt - Rechtsanwalt Innsbruck, Österreich

Rechtsanwalt Innsbruck - Rechtsanwalt Österreich
Mag. Stefan Gamsjäger | Dr. Hannes Wiesflecker

Law Experts Rechtsanwälte verfügen über Standorte/Sprechstellen in Innsbruck, Telfs und Wien sowie über ein österreichweites Netzwerk von Partneranwälten.

Wir vertreten Ihre Interessen in ganz Österreich!


Kanzleisitz & Zustelladresse:

Burggraben 6
A-6020 Innsbruck

Telefon: +43 512 586 586
Fax: +43 512 586 586-50
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

Sprechstelle Wien:

Döblinger Hauptstraße 66
A-1190 Wien

 

Sprechstelle Telfs:

Gertrud-Fussenegger-Straße 8
A-6410 Telfs

Rechtsanwälte in Kooperation (Regiegemeinschaft). Die Vertretung erfolgt durch den beauftragten Rechtsanwalt.

 

 

  

Rechtsanwälte Österreich

Law Experts Rechtsanwälte- Wir vertreten Ihre Interessen in ganz Österreich

Law Experts Österreich - Ein Team von Experten, von West nach Ost bestens vertreten

Law Experts Rechtsanwälte beraten und unterstützen Sie im Team österreichweit. Dr. Wiesflecker und Mag. Gamsjäger sind nicht nur dynamische und junge Rechtsanwälte, sondern verfügen auch über jahrelange Praxiserfahrung und umfassendes Spezialwissen. Ihr fundiertes Praxiswissen im Bereich Wirtschaftsrecht,  Zivilrecht und Schadenersatzrecht, Vertragserrichtung, Liegenschafts- und Wohnrecht sowie Bau-und Raumordnungsrecht garantiert Ihnen, dass Ihre Rechtssache ausschließlich von qualifizierten Experten bearbeitet wird.

Wir beraten Sie insbesondere in den folgenden Bereichen:

Die international ausgezeichneten Law Experts Rechtsanwälte verfügen über Standorte in Innsbruck, Telfs und Wien sowie über ein österreichweites und internationales Netzwerk von Partneranwälten. Aufgrund unseres Netzwerkes von qualifizierten Law Experts Partneranwälten in ganz Österreich vertreten wir Ihre Interessen effizient und effektiv von West nach Ost, in ganz Österreich!

Mehr Informationen zur Zufriedenheit unserer Mandanten, unseren Fachmitgliedschaften und Auszeichnungen sowie unserem Team finden Sie unter:

Fachpublikationen, aktuelle Rechtsprechung, unser Rechtswörterbuch sowie Law Experts auf Twitter finden Sie unter:

Gerne beraten wir Sie umfassend und kompetent! Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%, österreichweit!

Kontaktieren Sie uns unverbindlich und klicken Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!an die Rechtsanwaltskanzlei Law Experts zu schreiben oder rufen Sie +43(512)586 586.

 

 

Rechtsanwälte Innsbruck

Law Experts Rechtsanwälte- Gamsjäger | Wiesflecker, Rechtsanwälte Innsbruck, Anwalt Tirol

Law Experts Rechtsanwälte - Ein Team von Experten, bestens vertreten

Law Experts Rechtsanwälte beraten und unterstützen Sie im Team. Dr. Wiesflecker und Mag. Gamsjäger sind nicht nur dynamische und junge Rechtsanwälte, sondern verfügen auch über jahrelange Praxiserfahrung und umfassendes Spezialwissen. Ihr fundiertes Praxiswissen im Bereich Wirtschaftsrecht,  Zivilrecht und Schadenersatzrecht, Vertragserrichtung, Liegenschafts- und Wohnrecht sowie Bau-und Raumordnungsrecht garantiert Ihnen, dass Ihre Rechtssache ausschließlich von qualifizierten Experten bearbeitet wird.


Spezialisierung zu Ihrem Vorteil - Konsequent und kompetent, Rechtsanwälte Innsbruck

Die Anzahl von Rechtsnormen und gesetzlichen Bestimmungen ist unüberschaubar. Seriöse Rechtsberatung setzt voraus, sich auf einen Teil  der Rechtsmaterie zu fokussieren.  Law Experts Rechtsanwälte bietet Ihnen umfassendes Fachwissen und eine konsequente Spezialisierung unserer Rechtsanwälte.


International ausgezeichnet - Regional vernetzt, Rechtsanwälte Tirol

Die international ausgezeichneten Law Experts Rechtsanwälte verfügen über Standorte in Innsbruck, Telfs und Wien sowie über ein österreichweites und internationales Netzwerk von Partneranwälten. Nichtsdestoweniger verfügt unsere Rechtsanwaltskanzlei nicht nur international, sondern auch regional über beste Kontakte.

Mehr Informationen zur Zufriedenheit unserer Mandanten, unseren Fachmitgliedschaften und Auszeichnungen sowie unserem Team finden Sie unter:

Fachpublikationen, aktuelle Rechtsprechung, unser Rechtswörterbuch sowie Law Experts auf Twitter finden Sie unter:

Gerne beraten wir Sie umfassend und kompetent! Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%!

Kontaktieren Sie uns unverbindlich und klicken Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!an die Rechtsanwaltskanzlei Law Experts zu schreiben oder rufen Sie +43(512)586 586.


Rechtsanwälte Innsbruck, Tirol, Österreich

Law Experts Rechtsanwälte- Gamsjäger | Wiesflecker, Rechtsanwälte Innsbruck, Anwalt Tirol, Österreich

 

Law Experts Rechtsanwälte - Im Team von Experten mehr erreichen, Anwälte Tirol

Law Experts Rechtsanwälte sind anders. Wir nehmen uns sehr viel Zeit für jeden einzelnen Mandanten und Fall. Aus diesem Grund bearbeiten wir auch immer nur eine begrenzte Anzahl von Fällen gleichzeitig.

Wir betreuen Sie individuell, persönlich und exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Wir nehmen einen neuen Fall nur an, wenn wir die perfekte Bearbeitung und Beratung auch garantieren können und die jeweilige Angelegenheit auch in unsere Spezialgebiete fällt.

Law Experts Rechtsanwälte bieten Ihnen ein Team von Experten und Rechtsanwälten aus verschiedenen Spezialgebieten. Mag. Gamsjäger und Dr. Wiesflecker sind dynamische und proaktive Rechtsanwälte mit der nötigen Praxiserfahrung und umfassendem Spezialwissen. Von Ihrem individuell zusammengestellten Litigation- bis zum praxiserfahrenen Real Estate-Team. Wir betreuen Sie österreichweit insbesondere in folgenden Rechtsgebieten:

Law Experts Rechtsanwalt Mag. Stefan Gamsjägerhat die Verwaltungsdienstprüfung der Verwendungsgruppe A abgelegt, verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung als Verwaltungsjurist und stellvertretender Bauamtsleiter in einer Tiroler Gemeinde und bietet Ihnen einzigartiges Spezialwissen insbesondere in den Bereichen Baurecht, Gemeinde- und Verwaltungsrecht, Raumordnungsrecht und zu Flächenwidmungsfragen.

Law Experts Rechtsanwalt Dr. Hannes Wiesflecker betreut aufgrund seiner mehrjährigen Tätigkeit in renommierten, international tätigen Wirtschaftskanzleien und seiner Spezialisierung im Bereich des internationalen Vertragsrechtes sowie des Zivil- und Prozessrechtes namhafte Unternehmen und Privatpersonen und ist Vertrauens- und Vertragsanwalt einer gesetzlichen Interessensvertretung.

Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Rechtssache mit der maximalen Aufmerksamkeit und Genauigkeit und ausschließlich von hoch qualifizierten Experten im Law Experts Team bearbeitet wird. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%.

Spezialisierung zu Ihrem Vorteil - Konsequent und kompetent, Law Experts Rechtsanwälte Innsbruck, Tirol

Die Anzahl von Rechtsnormen und gesetzlichen Bestimmungen ist unüberschaubar. Seriöse Rechtsberatung setzt voraus, sich auf einen Teil der Rechtsmaterie zu fokussieren. Für uns ist es daher selbstverständlich, nur Rechtssachen zu übernehmen, die wir optimal und mit den besten Erfolgsaussichten betreuen können.

Law Experts Rechtsanwälte bietet Ihnen umfassendes Fachwissen und eine konsequente Spezialisierung unserer Anwälte. Wir stehen für eine Kooperation von Spezialisten; seien es Rechtsanwälte, Steuer- oder Unternehmensberater, Sachverständige oder Wirtschaftsexperten. Egal ob Deutschland, Italien, Spanien, England oder Dänemark.

International ausgezeichnet - Regional vernetzt, Rechtsanwälte Tirol

Die international ausgezeichneten Law Experts Rechtsanwälte verfügen über Standorte / Sprechstellen in Innsbruck, Telfs und Wien sowie über ein österreichweites und weltweites Netzwerk von Partnerkanzleien. Überdies verfügt unsere Rechtsanwaltskanzlei nicht nur international, sondern auch regional über beste Kontakte.

Mehr Informationen zur Zufriedenheit unserer Mandanten, unseren Fachmitgliedschaften und Auszeichnungen sowie unserem Team finden Sie wie folgt:

Fachpublikationen, aktuelle Rechtsprechung, unser Rechtswörterbuch sowie Law Experts auf Twitter finden Sie unter folgenden Punkten:

Gerne beraten wir Sie umfassend und kompetent! Wir vertreten Ihre Interessen in ganz Österreich. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%

Kontaktieren Sie uns unverbindlich und klicken Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!an die Rechtsanwaltskanzlei Law Experts zu schreiben oder rufen Sie +43(512)586 586.

 

 

 
 



 

Rechtsanwälte Österreich, Prozessführung & Schiedsverfahren

Law Experts Rechtsanwälte- Gamsjäger | Wiesflecker, Rechtsanwälte Österreich

 

Streit vermeiden - Law Experts Rechtsanwälte Österreich, Wir beraten Sie von Anfang an

Law Experts Rechtsanwälte legen besonderen Wert darauf, Streit zu vermeiden und Sie für Ihre täglichen Wirtschaftsaktivitäten freizuspielen. Wir beraten Sie bei der streitvermeidenden Gestaltung von Verträgen und den zugrundeliegenden Vertragsbeziehungen. Auch durch die vorausschauende Formulierung von Gerichtsstands- und Rechtswahlklauseln sowie von besonders konfliktanfälligen vertraglichen Bestimmungen können kostspielige Gerichtsverfahren vermieden werden.

Wir klären auf und minimieren das Streitpotential von Anfang an, indem wir transparente, faire und rechtssichere Formulierungen ausverhandeln. Als prozesserfahrene Rechtsanwälte haben wir den möglichen Streitfall immer im Blickfeld und sorgen vor.

Wenn sich eine rechtliche Auseinandersetzung anbahnt, entwicklen wir für Sie entsprechende Strategien zur außergerichtlichen Streitbeilegung. Law Experts Rechtsanwälte begleiten Sie bei den außergerichtlichen Verhandlungen als strategischer Berater oder Verhandlungsführer an der Front.

 

Prozessführung& Schiedsverfahren - Law Experts Rechtsanwälte Österreich - Im Team von Experten mehr erreichen

Nicht immer lassen sich Konflikte durch Verhandlungen außergerichtlich lösen. In diesem Fall benötigen Sie einen prozesserfahrenen Partner, der Ihnen die Chancen und Risiken einer gerichtlichen Auseinandersetzung aufzeigt und Sie auf den Prozess vorbereitet. Law Experts Rechtsanwälte Österreich bieten Ihnen diese gewissenhafte Vorbereitung und strategische Planung im Bereich Prozessführung vor Gerichten und Schiedsgerichten.

Law Experts Rechtsanwälte vertreten seit vielen Jahren international aktive und renommierte Unternehmen und Privatpersonen in gerichtlichen Verfahren. Eigene Ansprüche effizient durchzusetzen oder unberechtigte Ansprüche abzuwehren, dies ist unsere Aufgabe als Ihre Rechtsanwälte. Unsere Prozessrechtsspezialisten unseres Teams bieten Ihnen bei nationalen und internationalen Streitigkeiten einen umfassenden und erstklassigen Service im Bereich Prozessführung. Im Rahmen einer streitigen Auseinandersetzung entwickeln wir mit Ihnen die effizientesten Angriffs- bzw. Verteidigungsstrategien. Die Erstellung erstklassiger Schriftsätze, die strategische Verhandlungsführung in den mündlichen Streitverhandlungen und die Beweisaufnahme steht im besonderen Fokus unseres Litigation-Teams. Ziel ist es, das Gerichtvon Ihrem Rechtsstandpunkt zu überzeugen. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%.

 

Law Experts Rechtsanwälte - Im Team von Experten mehr erreichen, Ihre Anwälte

Law Experts Rechtsanwälteberaten und unterstützen Sie im Team.Mag. Gamsjäger und Dr. Wiesflecker sind dynamische und proaktive Rechtsanwälte mit der nötigen Praxiserfahrung und umfassendem Spezialwissen.

Law Experts Rechtsanwalt Mag. Stefan Gamsjägerhat die Verwaltungsdienstprüfung der Verwendungsgruppe A abgelegt, verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung als Verwaltungsjurist und stellvertretender Bauamtsleiter in einer Tiroler Gemeinde und bietet Ihnen einzigartiges Spezialwissen insbesondere in den Bereichen Baurecht, Gemeinde- und Verwaltungsrecht, Raumordnungsrecht und zu Flächenwidmungsfragen.

Law Experts Rechtsanwalt Dr. Hannes Wiesflecker betreut aufgrund seiner mehrjährigen Tätigkeit in renommierten, international tätigen Wirtschaftskanzleien und seiner Spezialisierung im Bereich des internationalen Vertragsrechtes sowie des Zivil- und Prozessrechtes namhafte Unternehmen und Privatpersonen und ist Vertrauens- und Vertragsanwalt einer gesetzlichen Interessensvertretung.

Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Rechtssache mit der maximalen Aufmerksamkeit und Genauigkeit und ausschließlich von hoch qualifizierten Experten im Law Experts Team bearbeitet wird. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%.

 

International ausgezeichnet - Regional vernetzt, Ihre Law Experts Rechtsanwälte

Die international ausgezeichneten Law Experts Rechtsanwälte verfügen über Standorte / Sprechstellen in Innsbruck, Telfs und Wien sowie über ein österreichweites und weltweites Netzwerk von Partnerkanzleien. Überdies verfügt unsere Rechtsanwaltskanzlei nicht nur international, sondern auch regional über beste Kontakte.

Mehr Informationen zur Zufriedenheit unserer Mandanten, unseren Fachmitgliedschaften und Auszeichnungen sowie unserem Team finden Sie wie folgt:

Fachpublikationen, aktuelle Rechtsprechung, unser Rechtswörterbuch sowie Law Experts auf Twitter finden Sie unter folgenden Punkten:

Gerne beraten wir Sie umfassend und kompetent! Wir vertreten Ihre Interessen in ganz Österreich. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%

Kontaktieren Sie uns unverbindlich und klicken Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!an die Rechtsanwaltskanzlei Law Experts zu schreiben oder rufen Sie +43(512)586 586.

 

 

 

 

 

Finden Sie weitere Informationen zum Thema Zivilverfahrenin Österreich, Gerichtsverfahren Österreich, Parteieneinvernahme, Zeugeneinvernahme, Beweiswürdigung, Zivilverfahren und Klage wie folgt:

 

Das Gerichtsverfahren, Zivilverfahren in Österreich

Unter Zivilverfahren in Österreich versteht man die staatlich geregelte Möglichkeit der Durchsetzung sogenannter zivilrechtlicher Ansprüche. Die Möglichkeit der Durchsetzung durch die Einbringung einer Klage schließt eben die Selbsthilfe durch den Betroffenen aus. Im österreichischen Gerichtsverfahren bringt daher der Kläger gegen den behaupteten Gegner (Beklagter) die entsprechende Klage vor einem österreichischen Gericht ein.

Der Klagsanspruch hat auf Basis einer zivilrechtlichen Grundlage zu bestehen und kann in der Folge ein entsprechendes Urteil im Zivilverfahren ergehen. Bezahlt der Beklagte den z.B. eingeforderten Betrag sodann nicht bzw. erfüllt er das Urteil nicht (z.B. Unterlassungsanspruch) dann kann in Österreich ein entsprechendes Zwangsvollstreckungsverfahrenzur Rechtsverwirklichung eingeleitet werden.

 

Das österreichische Zivilprozessgesetz, Gerichtsverfahren in Österreich, Gerichte in Österreich

Die österreichischen Zivilprozessgesetze (JN und ZPO) wurden 1895 und 1896 beschlossen und traten in der Folge in Kraft. Die geltenden Grundsätze im österreichischen Zivilprozessrecht sind die Grundsätze der Öffentlichkeit, Mündlichkeit, freien Beweiswürdigung und auch der Raschheit des Verfahrens.

Die Gerichtsbarkeitin Zivilrechtsachen wird durch die ordentlichen Gerichte ausgeübt. Die ordentlichen Gerichte in Österreich sind die Bezirksgerichte, Landesgerichte, Oberlandesgerichte und der Oberste Gerichtshof.

Entscheidungen treffen in derartigen Zivilverfahren die Berufsrichter, welche Beamte sind, die auf Antrag der Bundesregierung vom Bundespräsidenten oder vom Bundesminister für Justiz ernannt werden. Richter sind in der Ausübung ihrer Tätigkeit unabhängig, unversetzbar und unabsetzbar.

In einem österreichischen Zivilverfahren (Zivilprozess) gibt es sogenannte Parteien. Dies sind jene Personen, die eben am Zivilprozess teilhaben, die Klärung einer Rechtsfrage verlangen und handelt es sich hierbei im Wesentlichen um den Kläger und den Beklagten.

 

Die Klage im österreichischen Zivilverfahren, Gerichtsverfahren in Österreich

Mit der Klage leitet der Kläger das Zivilverfahren in Österreich ein und bestimmt der Inhalt dieser Klage den Umfang des Rechtsstreits. Die Klage muss im österreichischen Gerichtsverfahren einen bestimmten Inhalt aufweisen. So muss aus der Klage der grundsätzliche Inhalt des Rechtsstreites und insbesondere das Klagebegehren hervorgehen. Der Kläger hat die Tatsachen, auf die er sein Klagebegehren stützt, kurz und vollständig anzugeben. Im Idealfall sollen auch entsprechende Beweismittel schon dargelegt werden. Besonders wichtig in einer Klage ist das Klagebegehren. Mit dem Klagebegehren fordert der Kläger beispielsweise die Bezahlung eines bestimmten Betrages vom Beklagten.

In Österreich gibt es unterschiedliche Klagearten. Es gibt beispielsweise die sogenannte Leistungsklage (ein bestimmter Betrag wird gefordert), die Feststellungsklage (beispielsweise die Feststellung, dass ein Mietverhältnis nicht besteht) oder die Rechtsgestaltungsklage (z.B. Scheidungsklage).

Wird die Klage vor einem österreichischen Gericht vom Klägereingebracht, so steht dem Beklagten die Möglichkeit zu, eine Klagebeantwortung einzubringen. Mit der Klagebeantwortung kann der Beklagte seine Sicht der Dinge schildern.

In der Folge wird in einem Zivilverfahren in Österreich das Beweisverfahren eröffnet. Das Beweisverfahren läuft im Wesentlichen in der mündlichen Streitverhandlung vor Gericht ab. Hier werden sodann Parteien und Zeugen einvernommen. Grundsätzlich haben Beweise vor dem erkennenden Gericht in Österreich aufgenommen zu werden.

 

Parteieneinvernahme im Zivilverfahren in Österreich

Sogenannte Parteien (also in der Regel die klagende und beklagte Partei) können in einem Gerichtsverfahren in Österreich (Zivilverfahren) weder zum Erscheinen zur Verhandlung noch zur Aussage gezwungen werden, wobei sie grundsätzlich zum Erscheinen, zur Aussage und zum allfälligen Eid verpflichtet sind. Im Unterschied zur Einvernahme eines Zeugen in einem österreichischen Zivilverfahren gibt es keine Sanktion bei Nichterscheinen oder Aussageverweigerung (§ 380 Abs 3 ZPO). Das Gericht kann das Verhalten der Partei allerdings im Zuge der im österreichischen Zivilprozessrecht geltenden freien Beweiswürdigung berücksichtigen.

Zu beachten ist, dass die Partei im österreichischen Zivilrecht ebenso wie der Zeuge der Wahrheitspflicht unterliegt. Der Unterschied besteht darin, dass eine falsche Aussage einer Partei nur dann nach § 288 StGB strafbar ist, wenn die Partei zuvor vereidigt wurde.

 

Zeugeneinvernahme im österreichischen Zivilverfahren

Die Einvernahme der Zeugen in einem österreichischen Zivilprozess erfolgt durch den Richter. Die Parteien haben aber darüber hinaus ein Fragerecht. Der Richter kann unangemessene Fragen zurückweisen (§ 289 Abs 1 ZPO). Gegen die Zurückweisung einer Frage ist grundsätzlich kein gesondertes Rechtsmittel möglich. Der Zeuge hat die Wahrheit zu sagen, da er ansonsten gemäß § 288 StGB strafrechtlich verfolgt werden kann.

 

Beweiswürdigung im Gerichtsverfahren in Österreich

Die Zivilprozessordnung kennt grundsätzlich die folgenden fünf Beweismittel: Urkunden, Zeugen, Sachverständige, Augenschein und die Parteienvernehmung. Grundsätzlich darf in einem österreichischen Zivilverfahren alles als Beweismittel herangezogen und gewürdigt werden, was der Wahrheitsfindung dient.
In österreichischen Gerichtsverfahren herrscht der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Dies bedeutet in einem österreichischen Zivilverfahren, dass das Gericht bei der Beweiswürdigung an keine festen Regeln gebunden ist. Kein Beweismittel ist daher grundsätzlich „besser“ als ein anderes und auch eine größere Anzahl an Beweismitteln führt nicht zwingend zu einer größeren Überzeugungskraft.

Die Richter in einem österreichischen Zivilverfahren müssen somit nach freier, persönlicher Überzeugung entscheiden, welchem Vorbringen sie aufgrund welcher Beweismittel Glauben schenken. Beim Gericht liegt also in einem österreichischen Zivilverfahren die volle Verantwortung für die Wahrheitsfindung. Das hat den Vorteil, dass die Gerichte in Gerichtsverfahren in Österreich sehr flexibel entscheiden und den Besonderheiten des Einzelfalles Rechnung tragen können. Der Nachteil ist allerdings, dass die Ergebnisse der Beweiswürdigung durch den Richter oft kaum vorherzusehen ist.

Grundsätzlich trägt jede Partei für ihr eigenes Vorbringen bzw. ihre eigenen Behauptungen die sogenannte Beweislast. Wer beispielsweise in einem österreichischen Gerichtsverfahren behauptet, dass ein Bauwerk mangelhaft ausgeführt worden ist, muss diese Mangelhaftigkeit auch beweisen. Nur in bestimmten Fällen sieht das Gesetz eine sogenannte Beweislastumkehr vor.

 

Urteilsverkündung im Zivilverfahren in Österreich

Im Zivilverfahren in Österreich ist das Urteil möglichst nach dem Schluss der mündlichen Verhandlung zu verkünden (§ 414 Abs 1 ZPO). Bei der mündlichen Verhandlung sind die Entscheidungsgründe zu verkünden. Die Verkündung kann auch ohne Anwesenheit beider Parteien erfolgen. Die Kostenentscheidung kann der schriftlichen Ausfertigung vorbehalten bleiben (§ 414 Abs 2 ZPO). Die Rechtsmittelfrist beträgt vier Wochen ab Zustellung des Urteils.

 

Kostenersatz im Zivilverfahrenin Österreich

Die vollständig obsiegende Partei, also jene Partei, die zu 100 % mit seiner Ansicht durchdringt (Kläger oder Beklagte), hat grundsätzlich Anspruch auf vollen Kostenersatz (§ 41 Abs 1 ZPO). Die Geltendmachung der Verfahrenskosten erfolgt durch Vorlage des Kostenverzeichnisses nach Verkündung des Schlusses der mündlichen Verhandlung. Die verspätete Legung des Kostenverzeichnisses führt zum Verlust des Anspruches auf Kostenersatz (§ 52 Abs 3 ZPO).

 

> Finden Sie noch mehr Informationen zum Zivilrecht und Zivilprozessrecht in unserer Wissensdatenbank oder unter dem Menüpunkt News.

 

Rechtsanwälte Österreich, Vertragsrecht und Vertragsgestaltung

Law Experts Rechtsanwälte- Gamsjäger | Wiesflecker, Anwälte Österreich

 

Rechtsgeschäft & Vertrag - Law Experts Rechtsanwälte Österreich, Wir beraten Sie von Anfang an

In fast allen modernen Privatrechtskodifikationen gilt der Grundsatz, dass als bindend anzuerkennen ist, was die Vertragsparteien vereinbart haben. Über allem steht die Vertragsfreiheit bzw. Privatautonomie.

Die Gestaltung der rechtlichen Angelegenheiten einer Person erfolgt daher durch Rechtsgeschäft. Dieses Rechtsgeschäft bzw. der Vertrag zwischen zwei oder mehreren Personen kommt durch übereinstimmende Willenserklärung der Beteiligten zustande. Durch den Abschluss eines Vertrages kommen die Parteien im Konsens überein, dass ein speziell für sie verbindliches Recht als individuelle Rechtsquelle zu gelten hat.

Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Rechtsgeschäften bzw. Verträgen. Kommt ein Rechtsgeschäft beispielsweise nur durch die Willenserklärung einer Partei zustande, so handelt es sich um ein einseitiges Rechtsgeschäft (z.B. Testament oder Kündigung), ansonsten um ein mehrseitiges (z.B. Kaufvertrag). Rechtsgeschäfte können entgeltlich (z.B. Mietvertrag) oder unentgeltlich (z.B. Schenkung) sein.

Zentrales Element jedes Rechtsgeschäftes bzw. Vertrages ist es, dass übereinstimmende, also sich deckende Willenserklärungen der Parteien vorliegen. Obwohl die meisten Verträge auch mündlich abgeschlossen werden können, führt genau die angeführte Notwendigkeit der übereinstimmenden Willenserklärungen dazu, dass schriftlichen Verträgen der Vorzug vor mündlichen Verträgen zu geben ist.

Erst auf Basis eines ausreichend detaillierten schriftlichen Vertrages, der durch alle Parteien unterfertigt ist, können Missverständnisse und Streitigkeiten weitgehend hintangehalten werden.

 

Vertragsrecht & Streitiges Verfahren - Law Experts Rechtsanwälte Österreich, Wir bedenken auch, dass Streit nicht immer vermeidbar ist

Ein wesentlicher Unterschied zwischen einem Notar und einem Rechtsanwalt ist, dass Notare nicht vor Gericht vertreten. Prozesserfahrene Rechtsanwälte haben daher bei der Vertragserstellung den oft in einem späteren Streitfall entscheidenden Vorteil, bei der Vertragserstellung schon ihre Praxiserfahrungen aus dem Bereich Prozessführung und Prozessrecht in den Vertrag einfließen lassen zu können. Dies betrifft beispielsweise u.a. die Frage, welche Vertragsformulierungen vor Gericht dauerhaft Bestand haben können und welche nicht; weiters z.B. Gerichtsstands- und Rechtswahlklauseln und Einschränkungen von allfälligen Schadenersatzpflichten.

Als prozesserfahrene Rechtsanwälte können wir optimal beurteilen, inwiefern vertragliche Bestimmungen vor den Höchstgerichten Bestand haben und wie diese formuliert werden müssen. Bei der Gestaltung und Auswahl derartiger Vertragsbestimmungen spielen oft nicht nur rein rechtliche Überlegungen sondern auch prozessstrategische Fragestellungen eine wichtige Rolle. Gut durchdachte Verträge mit rechtskonformen Inhalt bewahren Sie bestmöglich vor unliebsamen Überraschungen, Schadenersatzansprüchen oder Anfechtungen.

Erst das Wissen und die Erfahrung aus dem konsensualen Bereich des Vertragsabschlusses und dem in der Folge widerstreitenden Bereich der streitigen Auseinandersetzung gibt Ihnen die Sicherheit, rundum bestens betreut zu werden.

Law Experts Rechtsanwälte bieten Ihnen als prozesserfahrene Rechtsanwälte - neben dem notwendigen Spezialwissen im Bereich der Vertragserstellung - auch die essenzielle Praxiserfahrung aus dem Bereich der Führung von Gerichts- und Schiedsverfahren.

Wir klären auf und minimieren das Streitpotential von Anfang an, indem wir transparente, faire und rechtssichere Formulierungen ausverhandeln. Als prozesserfahrene Rechtsanwältehaben wir den möglichen Streitfall immer im Blickfeld und sorgen vor.

 

Law Experts Rechtsanwälte Österreich - Im Team von Experten mehr erreichen, Ihre Vertragsrechtsanwälte

Law Experts Rechtsanwälte vertreten seit vielen Jahren international aktive und renommierte Unternehmen und Privatpersonenin Vertragssachen.Wir beraten und unterstützen Sie im Team.

Law Experts Rechtsanwalt Mag. Stefan Gamsjägerhat die Verwaltungsdienstprüfung der Verwendungsgruppe A abgelegt, verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung als Verwaltungsjurist und stellvertretender Bauamtsleiter in einer Tiroler Gemeinde und bietet Ihnen einzigartiges Spezialwissen insbesondere in den Bereichen Baurecht, Gemeinde- und Verwaltungsrecht, Raumordnungsrecht und zu Flächenwidmungsfragen.

Law Experts Rechtsanwalt Dr. Hannes Wiesflecker betreut aufgrund seiner mehrjährigen Tätigkeit in renommierten, international tätigen Wirtschaftskanzleien und seiner Spezialisierung im Bereich des internationalen Vertragsrechtes sowie des Zivil- und Prozessrechtes namhafte Unternehmen und Privatpersonen und ist Vertrauens- und Vertragsanwalt einer gesetzlichen Interessensvertretung.

Die Leistungen unserer Kanzlei im Bereich Vertragsrecht:

  • Ausarbeitung und Umsetzung von
    • Kaufverträgen, Schenkungsverträgen, Tauschverträgen,
    • Übergabsverträgen, Wohnungseigentumsverträgen, BTVG-Verträgen,
    • Miet- oder Pachtverträgen,
    • Allgemeinen Geschäftsbedingungen,
    • Kooperationsverträgen und Gesellschaftsverträgen,
    • Dienst- und Werkverträge,
    • Lizenzverträgen, Franchiseverträgen, Software- und Wartungsverträgen
  • Die Prüfung und Beurteilung von Verträgen aller Art
  • Die Übernahme von Treuhandschaften und die Selbstberechnung und Abfuhr der Abgaben und Steuern
  • Die Erstellung von Rechtsgutachten zu Fragen des Vertragsrechtes, des Zivilrechtes, der Flächenwidmung, Raumordnung oder Freizeitwohnsitzen
  • Die Geltendmachung von Ansprüchen auf Basis von Verträgen oder die Abwehr von ungerechtfertigten Ansprüchen
  • Außergerichtliche und gerichtliche Vertretung vor Gerichten und Behörden

Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Rechtssache mit der maximalen Aufmerksamkeit und Genauigkeit und ausschließlich von hoch qualifizierten Experten im Law Experts Team bearbeitet wird. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%.

 

International ausgezeichnet - Regional vernetzt, Ihre Law Experts Rechtsanwälte

Die international ausgezeichneten Law Experts Rechtsanwälte verfügen über Standorte / Sprechstellen in Innsbruck, Telfs und Wien sowie über ein österreichweites und weltweites Netzwerk von Partnerkanzleien. Überdies verfügt unsere Rechtsanwaltskanzlei nicht nur international, sondern auch regional über beste Kontakte.

Mehr Informationen zur Zufriedenheit unserer Mandanten, unseren Fachmitgliedschaften und Auszeichnungen sowie unserem Team finden Sie wie folgt:

Fachpublikationen, aktuelle Rechtsprechung, unser Rechtswörterbuch sowie Law Experts auf Twitter finden Sie unter folgenden Punkten:

Finden Sie mehr Informationen zum Vertragsrecht in unserer Wissensdatenbank oder unter dem Menüpunkt News. Gerne beraten wir Sie umfassend und kompetent! Wir vertreten Ihre Interessen in ganz Österreich. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%

Kontaktieren Sie uns unverbindlich und klicken Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!an die Rechtsanwaltskanzlei Law Experts zu schreiben oder rufen Sie +43(512)586 586.

 

 

 

 

 

Rechtsanwälte Österreich, Rechtsanwalt

Law Experts Österreich- Gamsjäger | Wiesflecker, Rechtsanwälte Österreich

 

Der Rechtsanwalt in Österreich - Selbstverwaltung und Unabhängigkeit

Die Rechtsanwaltschaft in Österreich ist als Selbstverwaltung organisiert. Jedes der 9 Bundesländer hat eine eigene Rechtsanwaltskammer. Überdies besteht für die Wahrnehmung der Interessen der Anwälte in Österreich und für die Organisationen der Aufgaben der Rechtsanwälte der Österreichische Rechtsanwaltskammertag. Ein besonderes Regelwerk für die österreichischen Rechtsanwälte ist die Rechtsanwaltsordnung (RAO).

Gemäß § 8 der Rechtsanwaltsordnung erstreckt sich das Vertretungsrecht eines Rechtsanwalts auf alle Gerichte und Behörden der Republik Österreich und umfaßt die Befugnis zur berufsmäßigen Parteienvertretung in allen gerichtlichen und außergerichtlichen, in allen öffentlichen und privaten Angelegenheiten. Vor allen Gerichten und Behörden ersetzt die alleinige Berufung auf die Bevollmächtigung deren urkundlichen Nachweis. Die Befugnis zur umfassenden berufsmäßigen Parteienvertretung ist daher den Rechtsanwälten vorbehalten.

Die vom Rechtsanwalt in einer Rechtsordnung erbrachten Dienstleistungen sind für die praktische Ausgestaltung des Rechtsstaates von besonderer Bedeutung. Daher unterliegt der Rechtsanwalt in Österreich auch besonderen Berufsvorschriften. Der Rechtsanwalt in Österreich vermittelt mit seiner Rechtsberatung und seiner rechtlichen Vertretung dem Rechtssuchenden das rechtliche Gehör und wahrt dessen Freiheit. Im rechtsstaatlichen Zusammenhang ist daher der Rechtsanwalt der Garant der Rechtsstaatlichkeit.

Law Experts Rechtsanwälte Österreich vertreten Sie vor allen Gerichten und Behörden der Republik Österreich.Wir sind in die Liste der österreichischen Anwälte eingetragene Rechtsanwälte (www.rechtsanwaelte.at).

 

Treuepflicht, Unabhängigkeit und Verschwiegenheit garantiert - Law Experts Rechtsanwälte Österreich

Rechtsanwälte in Österreich durchlaufen eine äußerst strikte und aufwendige Ausbildung und unterliegen in ihrer Berufsausübung äußerst strengen Regeln. Grundvoraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften, eine fünfjährige praktische und sehr intensive Berufsausbildung sowie die Absolvierung der umfassenden Rechtsanwaltsprüfung vor dem jeweiligen Oberlandesgericht. Überdies zeichnen sich Anwälte aufgrund ihrer besonderen Bedeutung für den Rechtsstaat nicht nur durch ein besonderes Fachwissen aus, sie sind auch unabhängig und zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet. Rechtsanwälte dürfen auch ausschließlich im Interessen ihrer Auftraggeber handeln. Diese Freiheit von Interessenskollisionen gewährleistet, dass der Rechtsanwalt keine Aufträge annehmen darf, die im Widerspruch zu Ihren Interessen als Klient stehen.

Law Experts Rechtsanwälte sind diesen Regeln besonders verpflichtet. Verschwiegenheit und Loyalität zum eigenen Mandanten ist für uns oberstes Gebot. Als Ihre Rechtsanwälte vertreten wir ausschließlich Ihre Interessen, zu Ihrem Vorteil.

 

Praxiserfahrung und Spezialisierung, voller Teameinsatz selbstverständlich - Ihre Rechtsanwälte in Österreich vertreten Ihre Interessen

Mag. Stefan Gamsjäger und Dr. Hannes Wiesflecker sind dynamische und moderne Rechtsanwälte und bieten Ihnen die nötige Praxiserfahrung und umfassendes Spezialwissen, um Ihnen bei Ihrer Rechtssache tatkräftig zur Seite zu stehen.

Law Experts Rechtsanwalt Mag. Stefan Gamsjägerhat die Verwaltungsdienstprüfung der Verwendungsgruppe A abgelegt, verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung als Verwaltungsjurist und stellvertretender Bauamtsleiter in einer großen Gemeinde und bietet Ihnen einzigartiges Spezialwissen insbesondere in den Bereichen Baurecht, Gemeinde- und Verwaltungsrecht, Raumordnungsrecht, zu Flächenwidmungsfragen und im Strafrecht.

Law Experts Rechtsanwalt Dr. Hannes Wiesflecker betreut aufgrund seiner mehrjährigen Tätigkeit in renommierten, international tätigen Wirtschaftskanzleien und seiner Spezialisierung im Bereich des internationalen Vertragsrechtes sowie des Zivil- und Prozessrechtes namhafte Unternehmen und Privatpersonen und ist Vertrauens- und Vertragsanwalt einer gesetzlichen Interessensvertretung.

Je nach Spezialgebiet ist entweder Mag. Gamsjäger oder Dr. Wiesflecker Ihr direkter Ansprechpartner und Teamleiter. Überdies bieten Ihnen Law Experts Rechtsanwälte ein Team von sonstigen Experten und Rechtsanwälten aus verschiedenen Spezialgebieten. Wir unterstützen Sie im Team in ganz Österreich. 

Wir beraten und vertreten Sie als Ihre Anwälte in Österreich insbesondere in folgenden Bereichen:

Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Rechtssache mit der maximalen Aufmerksamkeit und Genauigkeit und ausschließlich von hoch qualifizierten Experten im Law Experts Team bearbeitet wird. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%.

 

Wir vertreten Ihre Interessen in ganz Österreich - Law Experts Rechtsanwälte

Die international ausgezeichneten Law Experts Rechtsanwälte verfügen über Standorte / Sprechstellen in Innsbruck (Kanzleisitz), Telfs und Wien sowie über ein österreichweites und weltweites Netzwerk von Partnerkanzleien. Überdies verfügt unsere Rechtsanwaltskanzlei nicht nur international, sondern auch regional über beste Kontakte.

Mehr Informationen zur Zufriedenheit unserer Mandanten, unseren Fachmitgliedschaften und Auszeichnungen sowie unserem Team finden Sie wie folgt:

Fachpublikationen, aktuelle Rechtsprechung, unser Rechtswörterbuch sowie Law Experts auf Twitter finden Sie unter folgenden Punkten:

Gerne beraten wir Sie umfassend und kompetent! Wir vertreten Ihre Interessenin ganz Österreich. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%

Kontaktieren Sie uns unverbindlich und klicken Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!an die Rechtsanwaltskanzlei Law Experts zu schreiben oder rufen Sie +43(512)586 586.

 

 

 

 


Finden Sie mehr Informationen zum Thema Rechtsanwalt in Österreich, Rechtsanwälte in Österreichund Rechtsanwaltskanzleien in Österreich wie folgt:

 

Einen Rechtsanwalt in Österreich finden, Rechtsanwaltsverzeichnis in Österreich

Um sich über die Organisation von Rechtsanwälten in Österreich zu informieren, kann man unter anderem die Webseite „Die österreichischen Rechtsanwälte“ des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages (ÖRAK) aufrufen.

Auf dieser Webseitegibt es neben allgemeinen Informationen über Rechtsanwälte in Österreich und den Rechtsanwalt allgemein und seine Tätigkeiten auch ein sehr gutes Rechtsanwaltsverzeichnis.

In diesem Rechtsanwaltsverzeichnis der österreichischen Rechtsanwälte ist jeder in Österreich bei einer Rechtsanwaltskammer eingetragene Rechtsanwalt eingetragen und kann dies durch eine Suchabfrage überprüft werden. Im Rechtsanwaltsverzeichnis kann ein österreichischer Rechtsanwalt entweder mit einer Namenssuche, Ortsuche oder auch nach Spezialgebieten gesucht werden.

Überdies kann auf dem Europäischen Justizportal unter https://e-justice.europa.eu unter dem Menüpunkt „Wie finde ich …?“ / Wie finde ich einen Rechtsanwalt?“ oder mit einem Klick hier in ganz Europa ein Rechtsanwalt gefunden werden; natürlich auch ein Rechtsanwalt in Österreich.

 

Die Rechtsberatung in Österreich durch einen österreichischen Rechtsanwalt

Nachdem die Ausbildung eines Rechtsanwaltes in Österreich äußerst lang, komplex und schwierig ist, ist das Beratungsniveau, österreichischen Rechtsanwälten generell sehr hoch. In der Regel benötigt ein Rechtsanwalt in Österreich inklusive Studium und Praxiszeit ca. 10 Jahre, bis er überhaupt in die Liste der Rechtsanwälte eingetragen werden kann.

Rechtsanwälte in Österreich müssen umfangreiche Bildungs- und Zulassungsanforderungen in ihrer Ausbildung erfüllen. Grundvoraussetzung für die Tätigkeit als Rechtsanwalt in Österreich sind jedenfalls ein abgeschlossenes Studium des österreichischen Rechts sowie eine 5-jährige praktische Berufsausbildung in einer Rechtsanwaltskanzlei in Österreich. Von der praktischen Berufsausbildung müssen mindestens 3 Jahre in der Kanzlei eines Rechtsanwaltes als Berufsanwärter verbracht werden. In dieser Zeit sind zudem Ausbildungsveranstaltungen zu erbringen.

Klicken Sie hier, um eine Informationsbroschüre zum Thema Recht für die Rechtsberatungdurch einen österreichischen Rechtsanwalt herunterzuladen.

 

Die Anwaltskosten beim Rechtsanwalt, Das Erstgespräch, Verrechnungsmöglichkeiten

Das erste Gespräch beim Rechtsanwalt in Österreich ist grundsätzlich nur kostenlos, wenn es ausdrücklich vereinbart wurde oder der Rechtsanwalt eine kostenlose Erstberatung angeboten hat. Auch im Rahmen der Erstberatung erbringt der Rechtsanwalt bereits eine Leistung, die nach dem Tarif abgerechnet werden kann. Dies betrifft auch reine Telefonate.

Die vom Rechtsanwalt erbrachte Leistung kann als Pauschalhonorar, Zeithonorar oder nach Tarif verrechnet werden. Möglich ist auch die Vereinbarung eines Erfolgszuschlags.

 

Honorarvereinbarung, Rechtsanwaltstarifgesetz, Autonome Honorarkriterien (AHK)

In Österreich gilt die freie Honorarvereinbarung. Honorarvereinbarung ist der Vertrag des Rechtsanwaltes mit dem Mandanten über die Abrechnung seiner Leistung. Inhaltlich ist der Rechtsanwalt frei. Im Innenverhältnis zum Mandanten ist daher sogar das Standesrecht keine Schranke, da auch „disziplinäre“ Honorarabrechnungen, wenn sie die Grenzen des Zivilrechts (Wucher, Sittenwidrigkeit oder Angemessenheit) nicht überschreiten, zivilrechtlich bindend sind. Auch wenn es keiner ausdrücklichen Vereinbarung über die Abrechnung des Honorars bedarf, da jedenfalls das angemessene Honorar geschuldet wird (RATG, AHK), empfiehlt sich auch der Abschluss einer schriftlichen Honorarvereinbarung. Um spätere Problem zu verhindern, ist auch bei tariflicher Abrechnung zu empfehlen, die Bemessungsgrundlage zu fixieren und allenfalls anzugeben, wenn sich diese von den tariflichen Sätzen unterscheidet.

Wurden keine gesonderten Vereinbarungen getroffen, so rechnet der Anwalt in Österreich „nach Tarif“ ab (u.a. Rechtsanwaltstarifgesetz). Es kommen für alle österreichischen Rechtsanwälte dieselben gesetzlichen Tarifbestimmungen zur Anwendung. Diese sind vor allem das Rechtsanwaltstarifgesetz (RATG), das Notariatstarifgesetz (NTG) und die Autonomen Honorarkriterien (AHK).

Die sogenannten AHK (Allgemeine Honorar-Kriterien) sind ein Beschluss des ÖRAK. In diesem Beschluss wird geregelt, dass gem §§ 1004, 1052 ABGB für die anwaltliche Leistung ein angemessenes Honorar geschuldet wird.

Für die Abrechnung bestehen grundsätzlich vier Möglichkeiten. Eine Abrechnung nach Einheitssatz, Einzelleistung, Stundensatz und eine Pauschalhonorarvereinbarung. Wird nach Einheitssatz oder Einzelleistung abgerechnet, ist die Bemessungsgrundlage (Streitwert) von großer Bedeutung. Sie ist nämlich für die Höhe der einzelnen Leistungen maßgebend.

  • Einheitssatzabrechnung: Es kommt der gesetzliche Tarif des Rechtsanwaltstarifgesetz zur Anwendung. Zu den gesetzlichen Tarifbestimmungen (Tarifposten) kommt ein pauschalierter Zuschlag (Einheitssatz) von 50% oder 60% (je nach Bemessungsgrundlage) hinzu. Je nach Art der Leistung kann auch ein doppelter (100% oder 120%), dreifacher oder vierfacher Einheitssatz zur Anwendung gelangen. Mit diesem Abrechnungsmodell gelten sämtliche Nebenkosten (Besprechungen, Telefonate, Korrespondenz mit dem Mandanten oder der Rechtsschutzversicherung etc) als abgegolten bzw. werden pauschal vom Einheitssatz umfasst. Diese Art der Abrechnung erfolgt u.a. gegenüber den Gerichten oder dem Gegner.
  • Abrechnung nach Einzelleistung: Bei dieser Abrechnung werden sämtliche Einzelleistungen (Telefonate, E-Mails, Besprechungen etc.) und Barauslagen (Gerichtsgebühren, Postgebühren, Kopien, Firmenbuchsauszüge etc.) einzeln erfasst und nach dem gesetzlichen Tarif des Rechtsanwaltstarifgesetz oder den AHK zur Abrechnung gebracht.

Die Tarife für österreichische Rechtsanwälte nach RATG können hier online berechnet werden.

Bei einem Streitwert von Euro 155.000 könnte eine Abrechnung eines Rechtsanwaltes in Österreich bzw. eine Gerichtskostennote z.B. wie folgt ausschauen, wobei hier 4 Möglichkeiten bezüglich der Länge der Gerichtsverhandlung angeführt sind. Das angeführte Honorar des Rechtsanwaltes in Österreich richtet sich in diesem Fall danach, ob er nunmehr 1, 2, 3 oder 4 Stunden bei Gericht ist. Würde der Rechtsanwalt in Österreich in diesem Fall 1 Stunde bei Gericht sein und eben die angeführten Leistungen wie z.B. die Klage etc. erbracht haben, so würde ihm ein Gesamthonorar von Euro 10.416,36 zustehen.

 

Streitwert - wegen: EUR 155.000,00

Datum      

Leistung                                

Tarif     

Kosten      

Barauslagen

 

18.03.

Bem.grundlage (RATG/GGG): 155.000,00

       

18.03.

Klage

TP 3A

844,50

   
 

50% Einheitssatz

 

422,25

   
 

ERV-Erhöhungsbetrag

 

3,60

   
 

Pauschalgebühr

   

4.170,00

 

05.06.

Vorbereitender Schriftsatz samt Urkundenvorlage

TP 3A

844,50

   
 

50% Einheitssatz

 

422,25

   
 

ERV-Erhöhungsbetrag

 

1,80

   

12.06.

Verhandlung TP3A

TP 3A

844,50

   
 

50% Einheitssatz

 

422,25

   
 

Zwischensumme

 

3.805,65

4.170,00

 

Verhandlung:

Verhandlungsdauer:

 

1 Std.

   

2 Std.

   

3 Std.

   

4 Std.

 

Verhandlung TP3A

 

933,10

   

1.399,60

   

1.866,10

   

2.332,70

 

50% Einheitssatz

 

466,55

   

699,80

   

933,05

   

1.166,35

 

 

GESAMT:

                       

Honorar:

EUR 

5.205,30

 

EUR

5.905,05

 

EUR

6.604,80

 

EUR

7.304,70

 

Barauslagen

                       

20% Umsatzsteuer

EUR

1.041,06

 

EUR

1.181,01

 

EUR

1.320,96

 

EUR

1.460,94

 

Barauslagen (USt-frei):

EUR

4.170,00

 

EUR

4.170,00

 

EUR

4.170,00

 

EUR

4.170,00

 

Summe:

EUR

10.416,36

 

EUR

11.256,06

 

EUR

12.095,76

 

EUR

12.935,64

 
 
 

Wer zahlt wann welche Kosten, Aufklärung über das Honorar, Aufklärungspflicht des Rechtsanwalts

Nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs besteht nur eine ganz allgemeine Aufklärungspflicht des Rechtsanwalts gegenüber seinem Mandanten über die ihm unbekannten wirtschaftlichen Auswirkungen, insbesondere auch über jene im Prozesskostenrecht (7 Ob 250/05y) bzw. überhaupt über sein Honorar (2 Ob 145/05w).

Im Zivilprozess und im Exekutionsverfahren hat die unterlegene Partei der obsiegenden Partei im Ausmaß des Obsiegens die Kosten nach dem Tarif zu ersetzen.

In Verfahren vor dem Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof und bei einzelnen Verfahren vor den Landesverwaltungsgerichten erhält der erfolgreiche Beschwerdeführer einen festgelegten Kostenersatz von der Behörde.

Im Strafverfahren kann ein pauschalierter Kostenersatz im Falle des Freispruches beantragt werden.

 

Das Berufsbild des Anwaltes in Österreich, Rechtsanwaltskanzleienin Österreich und die Rechtsberatung

Rechtsanwälte in Österreichzeichnen sich nicht nur durch ein besonderes Fachwissen aus. Rechtsanwälte in Österreich sind auch unabhängig und zur absoluten Verschwiegenheit sowie ausschließlich den Interessen ihres Auftraggebers verpflichtet.

Absolute Unabhängigkeit der Rechtsanwälte in Österreich bedeutet, dass Rechtsanwälte in Österreich durch ihren freien und unabhängigen Berufstand ihre Interessen auch gegenüber dem Staat und bedeutenden Institutionen vertreten können.

Verschwiegenheit der Rechtsanwälte meint, dass Ihr Rechtsanwälte verpflichtet ist, gegenüber Dritten absolut verschwiegen zu sein.

 

Der anwaltliche Rechtsauskunftvon Rechtsanwälten in Österreich

Grundsätzlich können Sie mittels der angeführten Verzeichnisse leicht einem passenden Rechtsanwalt aussuchen und diesen jederzeit kontaktieren. In der Regel ist die erste, kurze Rechtsberatung mit einem Rechtsanwalt in Österreich kostenlos, wobei der Rechtsanwalt grundsätzlich auf Basis des Rechtsanwaltstarifgesetzes alle Leistungen auch ohne Vollmacht abrechnen kann.

Ansonsten wurde für Rechtsberatungen durch einen Rechtsanwalt die "Erste Anwaltliche Auskunft" als Serviceangebot der Rechtsanwaltskammern Österreichs eingerichtet. In einem ersten, kostenlosen Orientierungsgespräch mit einem Rechtsanwalt erhalten Sie einer erste Hilfe bezüglich der Rechtslage und der weiteren Vorgehensweise.

 

Haftung der rechtsberatenden Berufe, Rechtsberatung Österreich

Der Rechtsanwalt unterliegt bei Ausübung seiner fachlichen Tätigkeit den Bestimmungen über die Schadenersatzpflicht von Sachverständigen. Erste Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht des Rechtsanwaltes in Österreich ist, dass dieser gegenüber dem Geschädigten ein rechtswidriges Verhalten setzt. Der Rechtsanwalt kann nur für jenen Schaden haften, der seine Ursache in seinem rechtswidrigen Verhalten hat. Es ist daher zu prüfen, ob der Schaden nur wegen dieses Verhaltens entstanden ist oder auch sonst eingetreten wäre.

Eine weitere Haftungsvoraussetzung ist das Verschulden des Rechtsanwaltes an dem rechtswidrigen Verhalten. Zur Haftungsbegründung genügt grundsätzlich die fahrlässige Schadenszufügung. Diese liegt dann vor, wenn der Rechtsanwalt die ihm durch Vertrag oder durch Gesetz gebotene Sorgfalt außer Acht lässt.

Diese Grundsätze gelten natürlich nur für den Fall, dass der Mandant seinen Rechtsanwalt auch korrekt informiert. Macht der Mandant hingegen wissentlich falsche Angaben, so entsteht keine Schadenersatzpflicht des Rechtsanwaltes. Der Rechtsanwalt ist also nicht verpflichtet, die Richtigkeit der ihm von seinem Klienten erteilten Informationen in Zweifel zu ziehen, solange er nicht für ihre Unrichtigkeit erhebliche Anhaltspunkte hat.

 

Die Abwicklung von Immobilientransaktionen durch einen Rechtsanwalt in Österreich, Treuhandschaft in Österreich

Typisch für die Tätigkeiten von Rechtsanwälten in Österreich ist, dass sämtliche Tätigkeitsbereiche eines Rechtsanwaltes genauestens reguliert sind und spezielle Bereiche weiters durch eigene Register und Versicherungen abgesichert sind.

Einer dieser Bereiche ist die Abwicklung von Liegenschaftstransaktionen und die damit verbundenen Treuhandschaften in Bezug auf z.B. den Kaufpreis. Übernimmt ein Rechtsanwalt in Österreich diesbezüglich Aufgaben, so muss er entsprechend bestimmter Vorschriften diese Treuhandschaft über einen z.B. Kaufpreis im Detail an die jeweilige Rechtsanwaltskammern melden und wird diese Tätigkeit auch von der jeweiligen Rechtsanwaltskammer überwacht. Die Rechtsanwaltskammern in Österreich führen hierzu eben Kontrolleinrichtungen über die von Rechtsanwälten vertraglich übernommenen Treuhandschaften.

Grundsätzlich ist die Treuhandschaft ist Dienstleistung der Österreichischen Rechtsanwälte, die bei der Abwicklung von Rechtsgeschäften, besonders bei Liegenschaftskaufverträgen, eine zentrale Rolle spielt. Sie dient wie angeführt der Absicherung vertraglich vereinbarter Zahlungen gegenüber dem Vertragspartner, z.B. des Kaufpreises einer Liegenschaft bis zur Grundbuchseintragung. Die Rechtsanwaltsordnung (§ 10a RAO) verpflichtet jeden Rechtsanwalt eine von ihm übernommene Treuhandschaft eigenverantwortlich auszuüben und grundsätzlich ab einem Treuhanderlag von über € 40.000,-- über eine von der Rechtsanwaltskammer zu führende Treuhandeinrichtung abzuwickeln.

 

Der Verteidigernotrufbei einem österreichischen Rechtsanwalt, Ihr Anwalt hilft

Der sogenannte Verteidigernotruf im Strafrechtist eine Einrichtung der österreichischen Rechtsanwaltskammern und ist der Verteidigernotruf zum rechtsanwaltlichen Bereitschaftsdienst für festgenommene Beschuldigte rund um die Uhr kostenfrei aus ganz Österreich erreichbar unter der Telefonnummer 0800 376 386 erreichbar.

Um einem Beschuldigten in einem Strafverfahren gleich von Anfang an die optimale Beratung zur möglichen, wurde gemeinsam mit dem Bundesministerium für Justiz ein rechtsanwaltlicher Bereitschaftsdienst von österreichischen Rechtsanwälten eingerichtet. Der Bereitschaftsdienst der österreichischen Rechtsanwälte ("Verteidigernotruf") gibt festgenommenen Beschuldigten die Möglichkeit, bereits bei der ersten Vernehmung sowie nach Einlieferung in die Justizanstalt bis zur Entscheidung über die Verhängung der Untersuchungshaft Kontakt mit einem Verteidiger aufzunehmen.

Über die angeführte Bereitschaftsdienst-Hotline unter 0800 376 386, die täglich von 0.00 bis 24.00 Uhr besetzt ist, kann unverzüglich ein Verteidiger, ein Strafverteidiger erreicht werden.

Der erste Anruf und eine erste telefonische Beratung sind in diesen Fällen sogar kostenfrei. Ansonsten ist zu beachten, dass die Leistungen grundsätzlich kostenpflichtig.

 

Weitere Informationen über die Tätigkeiten von Rechtsanwälten in Österreich, das österreichische Recht, die Gerichte in Österreich und hilfreiche Informationsplattformen

Finden Sie in der Folge wichtige Links zu Informationen betreffend die Tätigkeiten von Rechtsanwälten in Österreich, zum österreichischen Recht und den Gerichten wie folgt:

 

Achtung vor sogenannten „Rip-Deals“

Achtung vor sogenannten „Rip-Deals“: Verlockend klingende, jedoch betrügerische Geldwechselgeschäfte

Was sind „Rip-Deals“ und gibt es dabei typische Vorgangsweisen?

Sogenannte „Rip-Deals“ sind betrügerische Devisentauschgeschäfte, deren Anbahnung und Abwicklung meist durch ähnliche Vorgangsweisen gekennzeichnet ist. Zunächst werden den Opfern solcher Geldwechselgeschäfte hohe Gewinne in Aussicht gestellt, in Erwartung eines profitablen Geschäftes werden diese jedoch anschließend bei der Geldübergabe um deren Geld betrogen.

Der Begriff „Rip-Deal“ setzt sich aus den englischen Wörtern „to rip“ („entreißen“) und „deal“ („Geschäft“) zusammen. Der Name ist Programm.

Diese betrügerischen Aktivitäten weisen zu meist ein ähnliches, sich wiederholendes Muster auf. Die Kontaktaufnahme erfolgt typischerweise per Anruf oder fallweise auch über persönliche Kontakte. Die Telefonnummern werden von den Betrügern überwiegend über Inserate ermittelt, welche die potentiellen Opfer oft selbst via Internet oder in einer Zeitung geschaltet haben. Dabei handelt es sich oft um Immobilienanzeigen oder Anzeigen zum Verkauf von Fahrzeugen oder Kunstgegenständen. Unter Vortäuschung falscher Tatsachen und des Kaufinteresses werden persönliche Treffen zur Abwicklung des Kaufes jener angezeigten Gegenstände im Ausland vereinbart, vortrefflich in Norditalien, aber auch in Frankreich, Spanien, Türkei oder den Benelux-Staaten.

Bei derartigen Treffen ist das angebahnte Kaufgeschäft jedoch plötzlich kein Thema mehr beziehungsweise bloßes Randthema. Einladungen zu Hausbesichtigungen werden ausgeschlagen, den potentiellen Opfern werden stattdessen auf geschickte Art und Weise lukrative Geldwechselgeschäfte oder Bargeldtransaktionen angeboten, meistens der Wechsel Schweizer Franken gegen Euros oder vereinzelt auch US-Dollars. Angeboten wird zum Beispiel Schweizer Franken zum selben Nennwert mit Euros zu tauschen. Das offensichtlich „schlechte Geschäft“ für den Betrüger wird damit begründet, dass das Geld illegal erworben wurde oder Schwarzgeld sei.

Mit dem Hintergedanken das Vertrauen des potentiellen Opfers zu erlangen, findet oftmals auch tatsächlich ein Tausch von geringen Summen, sozusagen als „Probegeschäft“, statt. Auf Basis dieses Vertrauens werden in der Folge Tauschgeschäfte von größerem Umfang angeboten. Als Übergabeort werden oft Luxushotels vorgeschlagen. Willigt das Opfer in diese Geschäfte ein, flüchten die Täter entweder direkt nach der Geldübergabe ohne die Gegenleistung zu erbringen, oder dem Opfer wird ein Koffer übergeben, in dem sich ausschließlich oder überwiegend gefälschtes Geld befindet. Auch Gewaltbereitschaft der Betrüger ist nicht auszuschließen.

Unabhängig von den sogenannten „Rip-Deals“ ist zu beachten, dass die Einfuhr von Bargeld in vielen Ländern Restriktionen unterliegt. Diese verpflichten Sie dazu die Einfuhr eines größeren Bargeldbetrags zu deklarieren. Nach dem Gesetz einiger Länder erfüllt ein Zuwiderhandeln den Tatbestand der Geldwäsche.

Verdächtige Vereinbarungen bzw. Umstände

In jedem Fall verdächtig sind Vereinbarungen, nach welchen die Abwicklung des Geschäfts im Ausland in Bargeld erfolgen soll. Auch Abmachungen, welchen zufolge Sie als Verkäufer Bargeld für Provisionen hinsichtlich der Vermittlung des Geschäftes in Bargeld zahlen sollen, sind äußert kritisch zu beleuchten. Wird ihr Verkaufsangebot (insbesondere der Kaufpreis) ohne Besichtigung des Kaufgegenstandes angenommen, so ist Vorsicht geboten. Bei Immobilienkäufen wird häufig fälschlicherweise angegeben, dass die Immobilie bereits von außen besichtigt wurde. Zusätzliche Vereinbarungen, welche anlässlich des eigentlichen Geschäftes getroffen werden, wie insbesondere die Abwicklung von Geldwechselgeschäften, sind äußerst verdächtig.

Außerdem verdächtig sind beispielsweise folgende Umstände:

  1. Es wird Ihnen der Vorschlag unterbreitet, die Geldübergabe in öffentlichen Lokalen (oftmals in luxuriösem Ambiente), insbesondere im Ausland, durchzuführen.
  2. Kurzfristig vor dem Treffen werden Ort und Zeitpunkt des Treffens umdisponiert.
  3. Kaufinteressenten geben bloß eine Handynummer (Prepaid-Karten) und/oder eine E-Mail-Adresse bekannt.
  4. Anrufer geben an, als bloße Vermittler für ausländische Kaufinteressenten zu agieren. Sie behaupten, dass der eigentliche Kaufinteressent derzeit nicht zu jenem Ort reisen könne, an dem sich der Kaufgegenstand befindet. Das Geschäft müsse daher im Ausland abgewickelt werden.

Ihre Law Experts Rechtsanwälte: Rechtsanwälte in Innsbruck und Wien, Ihre Rechtsanwälte für ganz Österreich

Rechtsanwälte Innsbruck, Anwalt Tirol, Österreich

Ihre Rechtsanwälte in Innsbruck, Law Experts Rechtsanwälte- Gamsjäger | Wiesflecker

 

Law Experts Rechtsanwälte Innsbruck - Im Team von Experten mehr erreichen, Anwälte Tirol

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Ihre Rechtsanwälte in Innsbruck, Leidenschaftlich an Ihrer Seite, Anwälte Tirol, Österreich

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International ausgezeichnet - Regional vernetzt, Rechtsanwälte Innsbruck

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Rechtsanwälte Österreich Bewertungen

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Freizeitwohnsitz Tirol - Wichtige gesetzliche Bestimmungen in der Tiroler Bauordnung und dem Tiroler Raumordnungsgesetz

Freizeitwohnsitz Tirol - Wichtige gesetzliche Bestimmungen in der Tiroler Bauordnung und dem Tiroler Raumordnungsgesetz

Grundsätzlich ist in Österreich als EU-Mitgliedsland EU-Bürger der Kauf einer Immobilie uneingeschränkt zulässig. Der Erwerb von Eigentum oder Miteigentum an Liegenschaften durch Ausländer/Ausländerinnen muss behördlich genehmigt werden. Angehörige von EU- und EWR-Mitgliedstaaten werden Österreichern im Grundverkehrsrecht aber gleichgestellt und werden somit von der Genehmigungspflicht ausgenommen. Eine Nutzung aus Freizeitwohnsitz unterliegt aber strengen Beschränkungen. Die Nutzung einer Immobilie als Freizeitwohnsitz ohne eine entsprechende Genehmigung ist untersagt und kann zur Folge haben, dass die Immobilie im schlimmsten Fall sogar gerichtlich versteigert wird. Diesbezüglich besonders relevante gesetzlichen Bestimmungen in Tirol sind folgende:

§ 22 Abs 4 Tiroler Bauordnung (TBO), LGBL Nr. 94/2016:

§ 22 (4) Ist aufgrund der Lage, der Ausgestaltung oder der Einrichtung des Gebäudes, einer Wohnung oder eines sonstigen Gebäudeteiles die Verwendung als Freizeitwohnsitz entgegen dem § 13 Abs. 2 oder 5 des Tiroler Raumordnungsgesetzes 2011 nicht auszuschließen, so hat der Bauwerber insbesondere durch nähere Angaben über die vorgesehene Nutzung oder über die Art der Finanzierung nachzuweisen oder, soweit dies nicht möglich ist, anderweitig glaubhaft zu machen, dass eine Verwendung als Freizeitwohnsitz nicht beabsichtigt ist.

§ 13 des Tiroler Raumordnungsgesetzes, LGBL Nr. 101/2016:

3. Abschnitt Freizeitwohnsitze § 13 Beschränkungen für Freizeitwohnsitze 

(1) Freizeitwohnsitze sind Gebäude, Wohnungen oder sonstige Teile von Gebäuden, die nicht der Befriedigung eines ganzjährigen, mit dem Mittelpunkt der Lebensbeziehungen verbundenen Wohnbedürfnisses dienen, sondern zum Aufenthalt während des Urlaubs, der Ferien, des Wochenendes oder sonst nur zeitweilig zu Erholungszwecken verwendet werden. Als Freizeitwohnsitze gelten nicht:

  • Gastgewerbebetriebe zur Beherbergung von Gästen; dies jedoch nur dann, wenn Gemeinschaftsräume mit einer Gesamtfläche, bei der auf jedes der Beherbergung von Gästen dienende Bett zumindest eine Fläche von 0,5 m² entfällt, vorhanden sind, gewerbetypische Dienstleistungen, zu denen insbesondere die Raumreinigung in regelmäßig wiederkehrenden Zeitabständen und das regelmäßige Wechseln der Wäsche zählen, erbracht werden und weiters die ständige Erreichbarkeit einer Ansprechperson seitens des Betriebes gewährleistet ist; nicht als Gemeinschaftsräume im Sinn der Z 1 gelten Wellness-Bereiche, Schiräume und sonstige Abstellräume, Sanitärräume und dergleichen,
  • Kur- und Erholungsheime, die von öffentlichen oder gemeinnützigen Einrichtungen oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe erhalten werden,
  • Gebäude mit höchstens drei Wohnungen mit insgesamt höchstens zwölf Betten, die während des Jahres jeweils kurzzeitig an wechselnde Personen vermietet werden (Ferienwohnungen); entsprechende Neubauten, für die die Baubewilligung erst nach dem 1. Februar 1996 rechtskräftig erteilt worden ist, gelten jedoch nur dann nicht als Freizeitwohnsitze, wenn der Vermieter der Ferienwohnungen im betreffenden Gebäude seinen Hauptwohnsitz hat; Ferienwohnungen in Gebäuden, die in einem räumlichen Naheverhältnis stehen und eine einheitliche Gesamtplanung aufweisen, sind zusammenzuzählen,
  • Wohnräume, die der Privatzimmervermietung dienen. Sind in einem Gebäude oder in Gebäuden, die in einem räumlichen Naheverhältnis stehen und eine einheitliche Gesamtplanung aufweisen, Ferienwohnungen und Wohnräume, die der Privatzimmervermietung dienen, untergebracht, so darf die Zahl der Betten insgesamt zwölf nicht überschreiten.

(2) Im Rahmen der Vorschriften über Freizeitwohnsitze sind Gastgewerbebetrieben zur Beherbergung von Gästen jene Räumlichkeiten nicht zuzurechnen, an denen

  • Wohnungseigentum besteht, sofern diese vom Eigentümer oder von seiner Familie selbst genutzt werden, oder
  • Verfügungsrechte bestehen, die über den üblichen Inhalt gastgewerblicher Beherbergungsverträge hinausgehen.

(3) Als Freizeitwohnsitze dürfen nur mehr Wohnsitze verwendet werden,

  • die in der Zeit vom 1. Jänner 1994 bis einschließlich 31. Dezember 1998 nach den jeweils in Geltung gestandenen raumordnungsrechtlichen Vorschriften oder nachträglich nach § 17 als Freizeitwohnsitze angemeldet worden sind und für die eine Feststellung über die Zulässigkeit der Verwendung des betreffenden Wohnsitzes als Freizeitwohnsitz vorliegt oder
  • für die eine Baubewilligung im Sinn des § 4 Abs. 1 des Gesetzes über die ausnahmsweise Zulässigkeit von Gebäuden im Freiland, LGBl. Nr. 11/1994, vorliegt.
  • Darüber hinaus dürfen neue Freizeitwohnsitze im Wohngebiet, in Mischgebieten, auf Sonderflächen für Gastgewerbebetriebe zur Beherbergung von Gästen sowie nach Maßgabe des § 44 Abs. 6 auf Sonderflächen für Hofstellen geschaffen werden, wenn dies für einen bestimmten Bereich durch eine entsprechende Festlegung im Flächenwidmungsplan für zulässig erklärt worden ist. Hierbei ist die dort höchstzulässige Anzahl an Freizeitwohnsitzen festzulegen.

(4) Die Schaffung neuer Freizeitwohnsitze darf nur insoweit für zulässig erklärt werden, als die geordnete räumliche Entwicklung der Gemeinde entsprechend den Aufgaben und Zielen der örtlichen Raumordnung dadurch nicht beeinträchtigt wird. Dabei sind insbesondere zu berücksichtigen:

  • die Siedlungsentwicklung,
  • das Ausmaß des zur Befriedigung des Wohnbedarfes der Bevölkerung erforderlichen sowie des hierfür verfügbaren Baulandes,
  • das Ausmaß der für Freizeitwohnsitze in Anspruch genommenen Grundflächen, insbesondere auch im Verhältnis zu dem zur Befriedigung des Wohnbedarfes der Bevölkerung bebauten Bauland,
  • die Gegebenheiten am Grundstücks- und Wohnungsmarkt sowie die Auswirkungen der Freizeitwohnsitzentwicklung auf diesen Markt,
  • die Art, die Lage und die Anzahl der bestehenden Freizeitwohnsitze,
  • die Auslastung der Verkehrsinfrastruktur sowie der Einrichtungen zur Wasserversorgung, Energieversorgung und Abwasserbeseitigung, die Auswirkungen der Freizeitwohnsitze auf diese Infrastruktur und deren Finanzierung sowie allfällige mit der Schaffung neuer Freizeitwohnsitze entstehende Erschließungserfordernisse.

Die Schaffung neuer Freizeitwohnsitze darf nicht mehr für zulässig erklärt werden, wenn der Anteil der aus dem Verzeichnis der Freizeitwohnsitze nach § 14 Abs. 1 sich ergebenden Freizeitwohnsitze an der Gesamtzahl der Wohnungen entsprechend dem endgültigen Ergebnis der jeweils letzten Gebäude- und Wohnungszählung 8 v. H. übersteigt. Dabei bleiben Freizeitwohnsitze, für die eine Ausnahmebewilligung im Sinn des Abs. 5 erster Satz vorliegt, außer Betracht.

(5) Die Baubewilligung für Neubauten, die ganz oder teilweise als Freizeitwohnsitze verwendet werden sollen, sowie für Zu- und Umbauten und die Änderung des Verwendungszweckes von bisher anderweitig verwendeten Gebäuden, Wohnungen oder sonstigen Gebäudeteilen, durch die Freizeitwohnsitze neu geschaffen werden sollen, darf unbeschadet der sonstigen Bewilligungsvoraussetzungen nur erteilt werden, wenn für das betreffende Grundstück eine Festlegung nach Abs. 3 zweiter und dritter Satz vorliegt und die höchstzulässige Anzahl an Freizeitwohnsitzen nicht überschritten wird. Maßgebend ist die Anzahl der Freizeitwohnsitze aufgrund des Verzeichnisses der Freizeitwohnsitze nach § 14 Abs. 1.

(6) Unbeschadet der Abs. 3 und 4 dürfen auf Sonderflächen für Gastgewerbebetriebe zur Beherbergung von Gästen sowie auf Sonderflächen für Hofstellen Neubauten, die ganz oder teilweise als Freizeitwohnsitze verwendet werden sollen, nicht errichtet werden. Im Übrigen darf im Fall von Freizeitwohnsitzen auf Sonderflächen für Hofstellen weiters das nach § 44 Abs. 7 lit. c zulässige Höchstausmaß der Wohnnutzfläche nicht überschritten werden.

(7) Weiters dürfen Wohnsitze aufgrund einer Ausnahmebewilligung des Bürgermeisters nach diesem Absatz oder aufgrund einer entsprechenden Ausnahmebewilligung nach früheren raumordnungsrechtlichen Vorschriften als Freizeitwohnsitze verwendet werden. Die Ausnahmebewilligung ist nur zu erteilen:

  • auf Antrag des Erben oder Vermächtnisnehmers, wenn die Voraussetzungen nach § 5 Abs. 1 lit. a des Tiroler Grundverkehrsgesetzes 1996, LGBl. Nr. 61, in der jeweils geltenden Fassung vorliegen und der betreffende Wohnsitz dem Antragsteller oder anderen Personen nicht anderweitig der Befriedigung eines Wohnbedürfnisses dient,
  • auf Antrag des Eigentümers des betreffenden Wohnsitzes oder des sonst hierüber Verfügungsberechtigten, wenn ihm aufgrund geänderter Lebensumstände, insbesondere aufgrund beruflicher oder familiärer Veränderungen, eine andere Verwendung des Wohnsitzes nicht möglich oder zumutbar ist, der Wohnsitz anderen Personen nicht anderweitig der Befriedigung eines Wohnbedürfnisses dient und der Antragsteller insbesondere im Hinblick auf seine persönlichen oder familiären Verhältnisse oder seine Rechtsbeziehung zum Wohnsitz ein Interesse am Bestehen des Wohnsitzes hat.

(8) Der Inhaber einer Ausnahmebewilligung im Sinn des Abs. 7 erster Satz darf den Freizeitwohnsitz nur für sich, seine Familie und seine Gäste verwenden. Die entgeltliche Überlassung des Freizeitwohnsitzes ist nicht zulässig.

(9) Um die Erteilung der Ausnahmebewilligung im Sinn des Abs. 7 erster Satz ist schriftlich anzusuchen. Der Antrag hat den betreffenden Wohnsitz zu bezeichnen und die zur Beurteilung des Vorliegens der Bewilligungsvoraussetzungen erforderlichen Angaben zu enthalten. Die Richtigkeit dieser Angaben ist vom Antragsteller durch geeignete Unterlagen nachzuweisen oder, soweit ihm dies nicht möglich ist, anderweitig glaubhaft zu machen. Der Bürgermeister hat über den Antrag mit schriftlichem Bescheid zu entscheiden. Die Ausnahmebewilligung ist aufzuheben, wenn die Voraussetzungen für ihre Erteilung nicht mehr vorliegen.

Ihre Law Experts Rechtsanwälte - Rechtsanwälte Österreich, Wir vertreten Ihre Interessen in ganz Österreich, Attorneys Austria.

Baustellenunfälle: Gibt es eine Haftungsbefreiung des Bauherrn, wenn dieser einen Baustellenkoordinator bestellt? (OGH 1 Ob 174/16V, 10.02.2017)

Baustellenunfälle: Gibt es eine Haftungsbefreiung des Bauherrn, wenn dieser einen Baustellenkoordinator bestellt? (OGH 1 Ob 174/16V, 10.02.2017)

Im gegenständlichen Fall verletzte sich ein selbstständiger Unternehmer im Rahmen seiner Tätigkeit (Betonbohrarbeiten) auf einer Baustelle. Der Unfall passierte aufgrund einer nicht ausreichend abgesicherten Gefahrenquelle. Vor dem Unfallereignis hatte der Bauherr einen Baustellenkoordinator bestellt, der insbesondere für die Sicherheit auf der Baustelle sorgen hätte sollen.

Unternehmensgründung und Gesellschaftsrecht in Österreich, Rechtsanwälte Österreich

Unternehmensgründung und Gesellschaftsrechtin Österreich, Law Experts Rechtsanwälte Österreich beraten und unterstützen Sie von der Idee bis zur eingetragenen Firma

 

Österreich, der perfekte Standort für Ihr Unternehmen - Rechtsanwälte Österreich

Österreich eignet sich als Land mit hoher Rechtssicherheit, bester Infrastruktur und exzellent ausgebildeten Mitarbeitern hervorragend für eine Unternehmensgründung oder eine Zweigniederlassung in Europa.

Österreich liegt im Herzen von Europa und können von Österreich aus, verschiedenste Geschäftstätigkeiten erfolgreich und effizient betrieben werden. Ausländische Staatsbürger dürfen in Österreich eine Firma gründen, Geschäftsführungsfunktionen übernehmen und auch Unternehmen erwerben. Mit einer Geschäftstätigkeit in Österreich sind oft verschiedenste Vorteile - vom Arbeitswohnsitz in Österreich bis hin zu langfristigen Aufenthaltstiteln und der Staatsbürgerschaft - verbunden.

Die richtige Wahl der Rechtsform, die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit mit Ihren Partnern, Mitarbeitern oder mit anderen Unternehmen sowie die rechtssichere und vorausschauende Ausarbeitung aller Verträge bedarf der Beratung durch spezialisierte Experten.

Unsere Rechtsanwaltskanzlei berät Sie umfassend und kompetent in Bezug auf Unternehmensgründungen in Österreich. Kontaktieren Sie uns unverbindlich und klicken Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!an die Rechtsanwaltskanzlei Law Experts zu schreiben oder rufen Sie +43(512)586 586.

 

Ein Unternehmen in Österreich erfolgreich gründen, Gesellschaftsrecht und Wahl der Rechtsform- Rechtsanwälte Österreich

Das österreichische Gesellschaftsrecht bietet für jedes Bedürfnis die passende Rechtsform. Die verschiedenen Gesellschaftsformen sind auf die jeweiligen steuer- und haftungsrechtlichen Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnitten.

Die einfachste und kostengünstigste Form, in Österreich als Unternehmer tätig zu werden, ist in der Form der Gründung eines sogenannten Einzelunternehmens. Einzelunternehmer ist, der als natürliche Person ein Unternehmen als Alleininhaber in Österreich betreibt und auch persönlich haftet. Auch Einzelunternehmen können in Österreich ins Firmenbuch eingetragen werden. Abgesehen vom Einzelunternehmen kann grundsätzlich zwischen den folgenden Kapital- und Personengesellschaften unterschieden werden:

Kapitalgesellschaften

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Aktiengesellschaft (AG)
  • Societas Europea (SE)

Personengesellschaften

  • Offene Gesellschaft (OG)
  • Kommanditgesellschaft (KG)
  • Stille Gesellschaft (stG)
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesbR)

Die wohl häufigste Rechtsform in Österreich ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Beliebt ist auch die Offene Gesellschaft wie auch die Kommanditgesellschaft.

Die Offene Gesellschaft (OG) wie die Kommanditgesellschaft (KG) kann unter ihrer Firma Rechte erwerben und Verbindlichkeiten eingehen und klagen und geklagt werden. Die Gründung der OG oder KG erfolgt in Österreich durch den Abschluss eines Gesellschaftsvertrags.

Die GmbH ist eine juristische Person und verfügt somit über eine eigene Rechtspersönlichkeit. Die GmbH in Österreich kann Rechte erwerben, Verbindlichkeiten eingehen sowie klagen und geklagt werden. Für die Gründung der GmbH ist der Abschluss eines Gesellschaftsvertrags erforderlich. Die GmbH kann aber auch durch eine Person alleine gegründet werden. Die GmbH entsteht als Rechtssubjekt mit der Eintragung in das Firmenbuch. Das Mindeststammkapital der GmbH beträgt 35.000,00 Euro.

Wir finden für Sie die passende Rechtsform, um Ihr Unternehmen in Österreich erfolgreich zu gründen.

 

Ihre Zweigniederlassung in Österreich gründen - Law Experts Rechtsanwälte Österreich

Äußerst interessant für ausländische Unternehmer, die in Österreich unternehmerisch tätig werden wollen, ist die Möglichkeit der Gründung einer Niederlassungin Österreich bzw. Zweigniederlassung.

Die Zweigniederlassung ermöglicht es, auf gesicherter Basis in Österreich als Unternehmen tätig zu werden. Wird eine Zweigniederlassung in Österreich betrieben, so wird das ausländische Unternehmen aus allen Geschäften dieser österreichischen Zweigniederlassung selbst unmittelbar berechtigt und verpflichtet. Mit den Erträgen der österreichischen Zweigniederlassung ist das ausländische Unternehmen in Österreich steuerpflichtig.

Wir beraten Sie im Detail über die Möglichkeiten einer Zweigniederlassung in Österreich.

 

Unternehmensgründung in Österreich, eine Sache für Spezialisten - Law Experts Rechtsanwälte Österreich

Unsere langjährige Erfahrungen als auf den Bereich Wirtschaftsrecht spezialisierte Rechtsanwälte, Projektmanager, Unternehmensberater und Vortragende bringen Ihnen als Unternehmer das entscheidende, zusätzliche Know-how, um Ihr Unternehmen weiter zu entwickeln oder neu zu gründen.

Wir beraten Sie mit dem Wissen des Praktikers, der sich bereits selbst am Markt als Unternehmer erprobt hat und die Tücken des Unternehmerlebens kennt.

Unsere Rechtsanwaltskanzlei bietet Ihnen insbesondere nachfolgende Leistungen an:

  • Betreuung und Beratung in Bezug auf Neugründungen in Österreich
  • Beratung zur Wahl der richtigen Gesellschaftsform und des optimalen Standortes sowie Durchführung der gesamten Gründung Ihres Unternehmens
  • Gründung von Zweigniederlassungen oder Tochterunternehmen in Österreich
  • Businessplanerstellung und Startup-Betreuung
  • Unterstützung bei der Knüpfung von internationalen und nationalen Kontakten
  • Umgründungen, Umstrukturierungen und Unternehmensübernahmen
  • Abklärung der Förderungs- und Finanzierungssituation sowie die Führung von Verhandlungen mit Banken, Geschäftspartnern, Lieferanten, öffentlichen Stellen etc.
  • Abklärung steuerlicher Aspekte in Zusammenarbeit mit etablierten Steuerberatungskanzleien
  • Klärung von Fragen des Haftungs-, Wettbewerbs- oder Urheberrechtes
  • Vertragserstellung und Vertragsprüfungen

Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Rechtssache mit der maximalen Aufmerksamkeit und Genauigkeit und ausschließlich von hoch qualifizierten Experten im Law Experts Team bearbeitet wird. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%.

 

Wir vertreten Ihre Interessen in ganz Österreich - Law Experts Rechtsanwälte Österreich

Die international ausgezeichneten Law Experts Rechtsanwälte verfügen über Standorte / Sprechstellen in Innsbruck (Kanzleisitz), Telfs und Wien sowie über ein österreichweites und weltweites Netzwerk von Partnerkanzleien. Überdies verfügt unsere Rechtsanwaltskanzlei nicht nur international, sondern auch regional über beste Kontakte.

Mehr Informationen zur Zufriedenheit unserer Mandanten, unseren Fachmitgliedschaften und Auszeichnungen sowie unserem Team finden Sie wie folgt:

Fachpublikationen, aktuelle Rechtsprechung, unser Rechtswörterbuch sowie Law Experts auf Twitter finden Sie unter folgenden Punkten:

Gerne beraten wir Sie umfassend und kompetent! Wir vertreten Ihre Interessen in ganz Österreich.Kontaktieren Sie uns unverbindlich und klicken Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!an die Rechtsanwaltskanzlei Law Experts zu schreiben oder rufen Sie +43(512)586 586.

 
 

 

 

 

Weitere Informationen zur Unternehmensgründungin Österreich: Vom Businessplan über die Auswahl der Rechtsform und des Unternehmensstandortes bis zur Eintragung im Firmenbuch:

 

Das österreichische Gesellschaftsrecht, Unternehmensgründung in Österreich

Im österreichischen Gesellschaftsrecht wird grundsätzlich zwischen sogenannten Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften unterschieden. Bei den Personengesellschaften gibt es zumindestens eine natürliche Person, welche mit dem Privatvermögen persönlich haftet. Bei den Kapitalgesellschaften wird diese persönliche Haftung durch das einbezahlte Mindestkapital, welches bei der Gründung einer Gesellschaft vorhanden sein muss, ersetzt. Weiterer Unterschied ist, dass bei einer Personengesellschaft in Österreich nur ein Gesellschafter Geschäftsführer werden kann. Anders ist dies bei den Kapitalgesellschaften, bei welchen auch Nichtgesellschafter Geschäftsführer werden können.

Als relevante Rechtsvorschriften bezüglich die Unternehmensgründung in Österreich sind unter anderem das Gesetz über die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz), das Firmenbuchgesetz (FBG) sowie das Unternehmensgesetzbuch (UGB) zu erwähnen.

Im Gegensatz zur in Deutschland üblichen Bezeichnung des Handelsregisters wird dieses in Österreich als Firmenbuch bezeichnet. Die entsprechenden Regelungen finden sich im Firmenbuchgesetz. Das Firmenbuch ist grundsätzlich in ein Hauptbuch und die Urkundensammlung gegliedert. Zuständig für die Führung des Firmenbuch sind die Firmenbuch Gerichte, welches jene mit Handelsachen betrauten Landesgerichte sind. In Wien ist das Firmenbuchgericht das Handelsgericht Wien.

Eintragungen im Firmenbuch in Österreich haben zum Teil bloß deklaratorische Wirkung. Konstitutive Wirkung haben beispielsweise die Neueintragung einer Gesellschaft.

Das oberste willensbildende Organ der GmbH ist die Gesamtheit aller Gesellschafter und üben die Gesellschafter die Willensbildung durch sogenannte Gesellschafterbeschlüsse aus. Die Gesellschafterbeschlüsse erfolgen in der Regel in der Generalversammlung oder auch durch Abstimmung im schriftlichen Weg mittels Umlaufbeschlusses. Die Generalversammlung findet grundsätzlich einmal pro Jahr statt und muss außerdem einberufen werden, wenn es das Gesetz oder der Gesellschaftsvertrag ausdrücklich vorsieht. Grundsätzlich erfolgte Einberufung der Generalversammlung durch den jeweiligen Geschäftsführer. Es ist allerdings auch die Einberufung durch eine Minderheit von 10 % Stammkapitals unter Angabe des zwecks für die Einberufung möglich. Die Generalversammlung ist grundsätzlich beschlussfähig, wenn zumindestens 10 % Stammkapitals anwesend oder vertreten sind. Der Gesellschaftsvertrag gibt grundsätzlich darüber Aufschluss, welche Mehrheitsverhältnisse vorliegen müssen. Ist dort nichts besonderes geregelt so genügt in der Regel die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

 

Der Anfang bei der Unternehmensgründung, Standortwahl und Rechtsform

Am Anfang jeder Unternehmensgründung steht zumeist ein Konzept, eine Idee oder im Idealfall ein Businessplan. Nicht selten entstehen Unternehmensgründungen in Österreich auch aufgrund des Umstandes, dass ein bereits etabliertes Unternehmen im Ausland hier in Österreich ein weiteres Unternehmen, z.B. eine weitere GmbH oder eine Zweigniederlassung gründen möchte. Dies meistens, um am österreichischen Markt besser auftreten zu können und sodann auch im Herzen von Europa tätig zu werden.

Nach der grundsätzlichen Konzeptionierung eines Unternehmens bzw. der Ausrichtung in Österreich stellen sich hier sodann auch Fragen der Standortwahl. Tirol und die Landeshauptstadt Innsbruck ist aufgrund der sehr guten Infrastruktur sowie der lebenswerten und sicheren Umwelt genauso wie Wien ein wichtiger Standort für Unternehmen.

Bei der Auswahl des richtigen Standortes werden in der Regel die relevanten Standortfaktoren für das jeweilige Unternehmen evaluiert und sodann die jeweiligen Standorte auf Basis dieser Faktoren ausgewählt. Typische Standortfaktoren sind beispielsweise die Verfügbarkeit und Qualität der vorhandenen Arbeitskräfte, der gegebenen Betriebsmittel sowie auch der jeweiligen Werkstoffe, ebenso wie die Frage der anfallenden Steuern und möglichen Förderungen von staatlicher Seite.

Ist man sich über die grundlegenden Aspekte der Unternehmensgründung im Klaren, so ist auch die Erstellung des Textes des Gesellschaftsvertrages, welcher in der Regel empfehlenswerterweise mit einem erfahrenen Rechtsanwalt entworfen werden sollte, anzugehen. Hier sind auch Fragen des Firmenwortlautes, welcher von den Firmenbuchgerichten streng geprüft wird, zu erörtern. Der gesetzliche Mindestinhalt des Gesellschaftsvertrages umfasst jedenfalls die sogenannte Firma, den Sitz der Gesellschaft, den Gegenstand des Unternehmens, die Dauer der Gesellschaft sowie das Stammkapital.

 

Fragen der Rechtsformwahl, Wahl der richtigen Rechtsformwahl Unternehmensgründung in Österreich

Je nach gewählter Rechtsform sind grundsätzlich unterschiedliche Vorschriften für die Gründung zu beachten. Weiters ist auch anzuführen, dass es Unter- bzw Obergrenzen hinsichtlich der Anzahl der beteiligten Personen gibt. So kann an einem Einzelunternehmen logischerweise maximal eine Person beteiligt sein, an Personengesellschaften sind dagegen idR mindestens zwei Personen beteiligt.

Weitere Fragen betreffend die Finanzkraft des Unternehmensgründers, woraus sich die Frage der Finanzierung der Unternehmung ergibt und insbesondere, ob der Unternehmensgründer das für die Gründung erforderliche Eigenkapital allein aufbringen kann oder dazu Partner/Investoren benötigt.

Handelt es sich nicht um Produkte oder Dienstleistungen, die eine Haftung für Fehler oder Mängel beinahe ausschließen, so ist bei der Frage der Rechtsformwahl auch insbesondere die Frage, inwiefern den Unternehmer selbst eine persönliche Haftung trifft, besonders relevant. Nicht umsonst ist dies eines der wichtigsten Entscheidungskriterien, wobei zwischen beschränkter und unbeschränkter Haftung zu unterscheiden ist. Im ersten Fall ist die Haftung auf die Höhe des ins Unternehmen eingebrachten Vermögens limitiert, im zweiten Fall erstreckt sie sich auch auf das Privatvermögen der Eigenkapitalgeber.

Wie bereits angeführt handelt es sich beim Einzelunternehmen aufgrund der Einfachheit der Gründung und der geringe Gründungskosten sich um die in Österreich mit Abstand verbreitetste Rechtsform. Der Inhaber allein bringt das notwendige Kapital auf, leitet das Unternehmen und trägt das gesamte Risiko. Vorteile dieser Rechtsform sind insbesondere die bei einer Personen liegenden Entscheidungsgewalt, keine Notwendigkeit einer Gewinnaufteilung und eben geringe Gründungskosten. Als Nachteile sind die unbeschränkte Haftung sowie die eingeschränkte Möglichkeit der Kapitalaufbringung anzuführen.

Bei den abgesehen vom Einzelunternehmer verbleibenden Rechtsformen handelt es sich um Gesellschaftsunternehmen mit mehreren Personen als Gesellschaftern. Im Gesellschaftsvertrag sind die wesentlichen Aspekte des Unternehmens geregelt, wie etwa die wechselseitigen Rechte und Pflichten der Gesellschafter. Bei Personengesellschaften steht die persönliche Beteiligung und Mitwirkung der Gesellschafter im Vordergrund, bei Kapitalgesellschaften als juristische Personen mit eigener Rechtspersönlichkeit die Leitung durch eigens dafür vorgesehene Personen/Geschäftsführer. Im Gegensatz zu Personengesellschaften ist bei Kapitalgesellschaften die Existenz von den Gesellschaftern losgelöst. Dies gilt ebenso für die Haftung, die auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt ist.

 

Die Kapitalgesellschaft der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) sowie die Aktiengesellschaft (AG)

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist in Österreich die zweithäufigste Rechtsform. Die Rechtsform der GmbH ist dadurch charakterisiert, dass Gesellschafter Vermögenseinlagen (Stammeinlagen) in das Unternehmen einbringen. Die Summe der Vermögenseinlagen wird als Stammkapital bezeichnet und beträgt derzeit mindestens 10.000,- Euro, wovon mindestens 50 % als Bareinlage einzubringen sind. Die Organe der GmbH sind die Generalversammlung, die Geschäftsführung sowie optional ein Aufsichtsrat als Kontrollorgan. Der größte Vorteil einer Gesellschaft mit beschränkten Haftung in Österreich und oft Grund, diese Rechtsform zu wählen, ist die auf das Stammkapital beschränkte Haftung. Als Nachteil der GmbH sind die Gründungskosten und die geringere Kreditwürdigkeit zu nennen, welche zwangsläufig aus der beschränkten Haftung der Akteure resultiert.

Weiters gibt es die weniger beliebte und seltenere Aktiengesellschaft (AG). Käufer von Aktien werden zu Gesellschaftern der AG. Organe der AG sind die Hauptversammlung, bestehend aus der Gesamtheit aller Aktionäre, der Aufsichtsrat, der von der Hauptversammlung gewählt wird, sowie der Vorstand, der vom Aufsichtsrat gewählt und kontrolliert wird und die Geschäftsführung innehat. Vorteile der Aktiengesellschaft in Österreich sind die breit gestreute Kapitalbeschaffung über die Ausgabe von Aktien und die auf das Grundkapital begrenzte Haftung. Ein gravierender Nachteil für die Aktiengesellschaft in Österreich sind die hohen Gründungskosten bzw. Organisationskosten, sodass diese Rechtsform nur für große Unternehmen infrage kommt.

 

Der Geschäftsführer einer Gesellschaft, Unternehmensgründung in Österreich

Der Geschäftsführer einer Gesellschaft in Österreich vertritt die Gesellschaft nach außen und ist notwendiges Organ der Gesellschaft. Als Geschäftsführer kommen nur physische, also natürliche und handlungsfähige Personen infrage. Juristische Personen können in keiner Form als Geschäftsführer tätig werden. Beim handelsrechtlichen Geschäftsführer spielt die Nationalität keine Rolle diese Geschäftsführer muss daher seinen Wohnsitz grundsätzlich nicht im Inland haben. Allerdings ist vom handelsrechtlichen Geschäftsführer der gewerberechtlicher Geschäftsführer strikt zu unterscheiden.

Der gewerberechtlicher Geschäftsführer ist gegenüber der Gewerbebehörde für die Einhaltung der Gewerbevorschriften verantwortlich. Der gewerberechtlicher Geschäftsführer muss daher auch über die entsprechenden Fähigkeiten und Eigenschaften verfügen, die für die Erteilung der Gewerbeberechtigung notwendig sind. Hierzu gehört auch in der Regel die österreichische Staatsbürgerschaft. Der Geschäftsführer wird grundsätzlich durch die Gesellschafter bestellt.

 

§ 10 Erklärung und Bankbestätigung bei der Anmeldung der GmbH, Insolvenzvorkehr bei der Unternehmensgründung in Österreich, Haftung des Geschäftsführers

Was oft bei der Gründung eines Unternehmens mit beschränkter Haftung übersehen wird, ist, dass eine Haftung der Akteure einer Kapitalgesellschaft nicht grundsätzlich ausgeschlossen ist. Vielmehr ist es häufiger als man denkt der Fall, dass im Falle der nicht erfolgreichen Gründung bzw. Etablierung eines Unternehmens, Geschäftsführer in die Haftung genommen werden.

Bei der Anmeldung der GmbH bzw AG zum Firmenbuch haben gemäß § 10 Abs 3 GmbHG alle Geschäftsführer in beglaubigter Form eine Erklärung abzugeben, dass die bar zu leistenden Stammeinlagen bar einbezahlt sind und dass sich die einbezahlten Beträge und Sacheinlagen in ihrer freien Verfügung befinden. Der Nachweis der Bareinzahlung ist durch Vorlage einer schriftlichen Bestätigung eines Kreditinstituts („Bankbestätigung“) zu erbringen.

Gemäß GmbH-Gesetz, nämlich § 10 Abs 4 GmbHG, haften die Geschäftsführer für Schäden der Gesellschaft (fehlende Bareinzahlung der Stammeinlage) aufgrund von Falschangaben der GmbH gegenüber zur ungeteilten Hand. Davon abgesehen ist auch zu erwähnen, dass auch eine strafrechtliche Verantwortung des GmbH-Geschäftsführers für falsche Angaben bei Abgabe der Erklärung gemäß § 122 GmbHG vorliegen kann. In diesem Zusammenhang ergeben sich auch die Fragen der Bewertung von Sacheinlagen bzw. von verdeckten Sacheinlagen.

Überdies ist es so, dass der Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkten Haftung den Betrieb einer GmbH mit der Sorgfalt eines ordentlichen Unternehmers zu leiten hat und er für diese Tätigkeit auch gegenüber seinen Gesellschaftern haftet. Nachdem er die Vertretung der Gesellschaft sowie in der Regel auch die ordentliche Buchführung über hat, ist die Verantwortung des Geschäftsführers einer GmbH.

Kommt der Geschäftsführer einer GmbH seinen Pflichten nicht ordnungsgemäß nach, so kommt es beispielsweise zu einer Haftung für Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Bei abgabenrechtlichen Versäumnissen haftet nämlich der Geschäftsführer als Vertreter der Gesellschaft persönlich nach der Bundesabgabenordnung. Auch wenn Beiträge nach der Sozialversicherung nicht korrekt berechnet und abgeführt werden, kann es zu einer persönlichen Haftung des Geschäftsführers kommen.

Zentral ist auch, dass außenstehende Dritte grundsätzlich einen direkten Anspruch gegenüber dem Geschäftsführer persönlich geltend machen können, wenn Vorschriften des Gläubigerschutzes verletzt wurden. Der Klassiker in diesem Fall ist die verspätete Einleitung eines Insolvenzverfahrens.

 

Finden Sie noch mehr Informationen zur Unternehmensgründung in unserer Wissensdatenbank oder unter dem Menüpunkt News.

 

Rechtsanwälte Österreich, Staatsbürgerschaft Österreich

Law Experts- Gamsjäger | Wiesflecker, Rechtsanwälte Österreich

 

Staatsbürgerschaftsrecht, Wir beraten Sie - Ihre Law Experts Rechtsanwälte Österreich

Law Experts Rechtsanwälte Österreich beraten Sie im Team von Experten umfassend und kompetent zu allen Fragen des Staatsbürgerschaftsrechtes. Als Ihre erfahrenen Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite. Wir vertreten Ihre Interessen in ganz Österreich.

Wir beraten und vertreten Sie im Rechtsgebiet des Staatsbürgerschaftsrechtes insbesondere zu folgenden Bereichen:

  • Beantragung und Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft
  • Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft durch Abstammung
  • Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft in besonderen Fällen wie z.B. der Verleihung im besonderen Interesse der Republik Österreich
  • Beantragung von Doppelstaatsbürgerschaften
  • Prüfung der Voraussetzungen, Ausarbeitung der notwendigen Anträge und Dokumente
  • Verfahrensrecht und allfällige Rechtsmittel

 Kontaktieren Sie uns unverbindlich und klicken Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!an die Rechtsanwaltskanzlei Law Experts zu schreiben oder rufen Sie +43(512)586 586.

  

Der Staat und der Staatsbürger, das Staatsbürgerschaftsrecht in Österreich und der EU

Ausgehend von den staatsrechtlichen Theorien wird das Staatsvolk von der Gesamtheit der Staatsangehörigen gebildet. Es ist daher für jeden Staat unverzichtbar, Regelungen in Bezug auf den Erwerb und den Verlust der Staatsangehörigkeit zu schaffen. In den letzten Jahren ist aufgrund einer Vielzahl von geopolitischen Veränderungen und Krisen eine verstärkte Nachfrage nach Staatsbürgerschaften aus Ländern der Europäischen Union (EU) festzustellen. Dies hat unter anderem auch dazu geführt, dass einzelne Länder innerhalb der Europäischen Union regelrecht einen „Ausverkauf“ von Staatsbürgerschaften, welche den Zugang und Aufenthalt innerhalb der EU ermöglichen, betrieben haben bzw. betreiben. Der Erwerb der Staatsbürgerschaft dieser Länder ist oft an reine Geldzahlungen bzw. den Erwerb einer Immobilie geknüpft.

Österreich hat sich in Bezug auf diesen zu beobachteten „Verkauf“ der Staatsbürgerschaft nicht beteiligt und sein grundsätzliches Konzept über Jahrzehnte beibehalten. Abgesehen von den Besonderheiten Österreichs als Lebens-, Kultur- und Wirtschaftsraum kommt der österreichischen Staatsbürgerschaft schon aus diesem Grund eine besondere Wertigkeit zu. Wer die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, hat diese entweder per Geburt oder aufgrund der Erfüllung der strengen gesetzlichen Regelungen oder aufgrund besonderer Verdienste erhalten.

Wer die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, ist zugleich Unionsbürger und besitzt auch sämtliche EU-Rechte und Freiheiten.

 

Das Staatsbürgerschaftsgesetz in Österreich und seine Entwicklung

Das geltende Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 (StbG) baut auf dem Staatsbürgerschaftsgesetz 1949 und auf dem Gesetz aus dem Jahre 1965 auf. Das österreichische Staatsbürgerschaftsgesetz unterscheidet grundsätzlich 2 Personengruppen: Staatsbürger und Fremde. Staatsbürger ist jeder, der im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft ist. Jene Personen, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, werden als Fremde bezeichnet.

Das Staatsbürgerschaftswesen ist - wie angeführt - in den letzten Jahren zunehmend in den Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen gerückt und wurden die entsprechenden missbräuchlichen Verwendungen auch EU-weit angeprangert.

In Österreich wurden mit der Staatsbürgerschaftsrechtsnovelle 2005 die Kriterien zur Verleihung der Staatsbürgerschaft verschärft und kam es sodann zu deutlich weniger Verleihungen. Eine wesentliche und weitergehende Novelle des Staatsbürgerschaftsrechts erfolgte 2013 (StbGNov 2013). Die Novelle des Staatsbürgerschaftsrechtes im Jahr 2013 führte insbesondere u.a. zu Änderungen in Bezug auf die Gleichstellung unehelicher Kinder mit ehelichen Kindern, dem erleichterten Erwerb der Staatsbürgerschaft für „Putativösterreicher“ (also Personen, die von österreichischen Behörden fälschlich als österreichische Staatsbürger behandelt wurden,dies jedoch nicht selbst zu verantworten haben), der Einführung eines Ausnahmetatbestandes für Personen mit besonderen Bedürfnissen, der Anpassung von Berechnungsmethoden betreffend die Ermittlung des Lebensunterhaltes, der Schaffung einer Verordnungsermächtigung betreffend die Verleihungen im besonderen Interesse der Republik, der Ausweitung der Inhalte des Staatsbürgerschaftstestes, der beschleunigten Verleihung der Staatsbürgerschaft an besonders gut integrierte Personen und auch zu Erleichterungen bezüglich das Verleihungsverfahren für Adoptivkinder von Österreichern.

 

Die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft, eine Besonderheit

Grundsätzlich listet § 10 Abs. 1 Staatsbürgerschaftsgesetz eine Vielzahl von Voraussetzungen auf, die für eine Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft gegeben sein müssen.

Gemäß § 10 Staatsbürgerschaftsgesetz darf die Staatsbürgerschaft einem Fremden u.a. nur verliehen werden, wenn er sich seit mindestens zehn Jahren rechtmäßig und ununterbrochen im Bundesgebiet aufgehalten hat und davon zumindest fünf Jahre niedergelassen war, er nicht durch ein inländisches oder ausländisches Gericht wegen einer oder mehrerer Vorsatztaten bzw. Finanzvergehen rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden ist, internationalen Beziehungen der Republik Österreich nicht wesentlich beeinträchtigt werden, er zur Republik bejahend eingestellt ist und weder eine Gefahr für die öffentliche Ruhe, Ordnung und Sicherheit darstellt und sein Lebensunterhalt hinreichend gesichert ist.

Auf Basis dieser Regelung wird klar, dass die Staatsbürgerschaft eben nur an jene Personen vergeben werden soll, die dauerhaft und regeltreu in Österreich ansässig sind und die bestehenden Werte und Ordnungen unterstützen und jedenfalls nicht gefährden. Die entsprechenden Verleihungsvoraussetzungen und Verleihungshindernisse sind hier geregelt. Die Verleihungsvoraussetzungen haben kumulativ vorzuliegen, woraus sich ergibt, dass schon das Fehlen einer einzigen Voraussetzung zur Abweisung des Antrags führen muss.

§ 10 Staatsbürgerschaftsgesetz ist somit der wichtigste Paragraf für die Verleihung der Staatsbürgerschaft, soweit eben nicht Sondertatbestände betroffen sind.

Die Verleihung der Staatsbürgerschaft ist grundsätzlich an einen persönlichen Antrag gebunden. Die entsprechende Regelung findet sich in § 19 Staatsbürgerschaftsgesetz und ist auch festgelegt, dass sich der Fremde am Verfahren zu beteiligen und alle notwendigen Unterlagen etc. zur Verfügung zu stellen hat. Der Antragsteller kann sich durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen. Die Zuständigkeit richtet sich nach § 39 Staatsbürgerschaftsgesetz, wonach sich ergibt, dass die Staatsbürgerschaft grundsätzlich Landessache ist und für die meisten Anträge die Landesregierung als Verwaltungsbehörde zuständig ist. Örtlich zuständig ist jene Landesregierung, in deren Bereich der Antragsteller seinen Hauptwohnsitz hat.

Die Verleihung der Staatsbürgerschaft nach § 10 stellt eine Ermessensentscheidung dar, wobei eben der Wortlaut des § 10 die Grundlage für diese Ermessensausübung ist.

 

Verleihung der Staatsbürgerschaft im besonderen Interesse der Republik

Im § 10 Staatsbürgerschaftsgesetz nimmt die als Verfassungsbestimmung formulierte Regelung des Abs. 6 eine Sonderstellung ein. Gemäß § 10 Abs. 6 Staatsbürgerschaftsgesetz entfallen die zuvor angeführten Voraussetzungen des Abs. 1 Z 1 und 7 sowie des Abs. 3, wenn die Bundesregierung bestätigt, daß die Verleihung der Staatsbürgerschaft wegen der vom Fremden bereits erbrachten und von ihm noch zu erwartenden außerordentlichen Leistungen im besonderen Interesse der Republik liegt.

Dieser Verleihungstatbestand des Staatsbürgerschaftsgesetzes ermöglicht somit der Republik Österreich, Einbürgerungen dann vorzunehmen, wenn es im gesamtheitlichen Interesse des Staates Österreichs liegt. Außerordentliche Leistungen in diesem Zusammenhang sind jene, die eben nicht von jeder anderen Person des gleichen Bildungsgrades und der gleichen Ausbildung erbracht werden können. Gemeint sind also Leistungen, die als weit überdurchschnittlich bezeichnet werden müssen. Nicht von ungefähr wird dieser Verleihungstatbestand oft von bekannten Sportlern, Künstlern, Forschern oder Wirtschaftstreibenden in Anspruch genommen.

In § 10 Abs. 7 wird weiters eine Verordnungsermächtigung für die Bundesregierung normiert. Diese kann auf Vorschlag des Bundesministers für Inneres nähere Bestimmungen über das formale Verfahren zur Erlangung einer Bestätigung der Bundesregierung in Verfahren zur Verleihung einer Staatsbürgerschaft gemäß Abs. 6 festlegen. Mit der Ausgestaltung einer derartigen Ermächtigung soll vor allem dem Grundsatz der Rechtsstaatlichkeit Rechnung getragen und eine bessere Nachvollziehbarkeit des gesamten Entscheidungsprozesses des Verleihungsverfahrens ermöglicht werden. Von dieser Verordnungsermächtigung hat die Bundesregierung Gebrauch gemacht und ist diese seit 1. März 2014 in Kraft.

 

Die Doppelstaatsbürgerschaft in Österreich, eine Ausnahme

Eines der Grundprinzipien des österreichischen Staatsbürgerschaftsrechtes ist die Vermeidung mehrfacher Staatsangehörigkeiten. Eine Doppelstaatsbürgerschaft liegt dann vor, wenn eine Person zugleich österreichischer Staatsbürger und Staatsbürger eines anderen Staates ist. Das angeführte Prinzip der Vermeidung von Doppelstaatsbürgerschaften wird in Ausnahmefällen durchbrochen.

Es gilt somit in Österreich, dass jene Person, die freiwillig eine fremde Staatsbürgerschaft erwirbt, dadurch grundsätzlich die österreichische Staatsbürgerschaft verliert. Um die österreichische Staatsbürgerschaft nicht zu verlieren, muss die Bewilligung der Beibehaltung vor dem Erwerb der fremden Staatsangehörigkeit schriftlich beantragt und mit schriftlichem Bescheid bewilligt werden.

Die Beibehaltung der österreichischen Staatsbürgerschaft wird dann ausnahmsweise bewilligt, wenn diese

  • im Interesse der Republik Österreich liegt oder
  • mit einem besonders berücksichtigungswürdigen Grund im Privat- und Familienleben des Antragstellers begründet wird und die österreichische Staatsbürgerschaft mit der Geburt erworben wurde oder
  • im Fall von Minderjährigen dem Kindeswohl entspricht.

Die gegenständliche Regelung im § 28 Staatsbürgerschaftsgesetz zählt die angeführten Gründe für die Bewilligung der Beibehaltung der Staatsbürgerschaft im Falle des Erwerbes einer fremden Staatsangehörigkeit auf. Liegen die in § 28 Staatsbürgerschaftsgesetz genannten Voraussetzungen vor, muss die Behörde die Beibehaltung bewilligen. Dies bedeutet, dass der Antragsteller bei Vorliegen der Voraussetzungen sogar einen Rechtsanspruch auf Bewilligung hat. Liegen die Voraussetzungen somit vor, so ist die Bewilligung zu erteilen und liegt dies nicht im Ermessen der Behörde. Nachdem jedoch die Behörde bei der Beurteilung, ob die Voraussetzungen gemäß § 28 Staatsbürgerschaftsgesetz vorliegen, einen relativ breiten Beurteilungsspielraum hat, ist auf die Formulierung des Antrages und der entsprechenden Gründe genau zu achten und ist die Beiziehung eines spezialisierten Rechtsanwaltes anzuraten.

 

Praxiserfahrung und Spezialisierung, voller Teameinsatz selbstverständlich - Ihre Rechtsanwälte in Österreich

Mag. Stefan Gamsjäger und Dr. Hannes Wiesflecker sind dynamische und moderne Rechtsanwälte und bieten Ihnen die nötige Praxiserfahrung und umfassendes Spezialwissen, um Ihnen bei Ihrer Rechtssache tatkräftig zur Seite zu stehen.

Law Experts Rechtsanwalt Mag. Stefan Gamsjägerhat die Verwaltungsdienstprüfung der Verwendungsgruppe A abgelegt, verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung als Verwaltungsjurist und stellvertretender Bauamtsleiter in einer großen Gemeinde und bietet Ihnen einzigartiges Spezialwissen insbesondere in den Bereichen Baurecht, Gemeinde- und Verwaltungsrecht, Raumordnungsrecht und zu Flächenwidmungsfragen.

Law Experts Rechtsanwalt Dr. Hannes Wiesflecker betreut aufgrund seiner mehrjährigen Tätigkeit in renommierten, international tätigen Wirtschaftskanzleien und seiner Spezialisierung im Bereich des internationalen Vertragsrechtes, des Zivil- und Prozessrechtes und des Niederlassungs-, Aufenthalts- und Staatsbürgerschaftsrechtes namhafte Unternehmen und Privatpersonen und ist Vertrauens- und Vertragsanwalt einer gesetzlichen Interessensvertretung.

Je nach Spezialgebiet ist entweder Mag. Gamsjäger oder Dr. Wiesflecker Ihr direkter Ansprechpartner und Teamleiter. Überdies bieten Ihnen Law Experts Rechtsanwälte ein Team von sonstigen Experten und Rechtsanwälten aus verschiedenen Spezialgebieten. Wir unterstützen Sie im Team in ganz Österreich. 

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Rechtsanwalt Innsbruck, Anwalt Innsbruck

 

Ihr Rechtsanwalt in Innsbruck - Mag. Gamsjäger | Dr. Wiesflecker

 

Law Experts Rechtsanwälte Innsbruck - Im Team von Experten mehr erreichen

Law Experts Rechtsanwälte sind anders. Wir nehmen uns sehr viel Zeit für jeden einzelnen Mandanten und Fall. Aus diesem Grund bearbeiten wir auch immer nur eine begrenzte Anzahl von Fällen gleichzeitig.

Wir betreuen Sie individuell, persönlich und exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Wir nehmen einen neuen Fall nur an, wenn wir die perfekte Bearbeitung und Beratung auch garantieren können und die jeweilige Angelegenheit auch in unsere Spezialgebiete fällt.

Law Experts Rechtsanwälte beraten und unterstützen Sie im Team.Wir bieten Ihnen umfassendes Fachwissenund eine konsequente Spezialisierungunserer Anwälte Mag. Gamsjäger und Dr. Wiesflecker.

Gerne beraten wir Sie umfassend und kompetent! Als Ihre Rechtsanwälte in Innsbruck stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%

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Ihr erfahrener Rechtsanwalt in Innsbruck - Leidenschaftlich an Ihrer Seite

Rechtsanwalt Mag. Stefan Gamsjägerhat die Verwaltungsdienstprüfung der Verwendungsgruppe A abgelegt, verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung als Verwaltungsjurist und stellvertretender Bauamtsleiter in einer Tiroler Gemeinde und bietet Ihnen einzigartiges Spezialwissen insbesondere in den Bereichen Baurecht, Gemeinde- und Verwaltungsrecht, Raumordnungsrecht und zu Flächenwidmungsfragen.

Rechtsanwalt Dr. Hannes Wiesflecker betreut aufgrund seiner mehrjährigen Tätigkeit in renommierten, international tätigen Wirtschaftskanzleien und seiner Spezialisierung im Bereich des internationalen Vertragsrechtes sowie des Zivil- und Prozessrechtes namhafte Unternehmen und Privatpersonen und ist Vertrauens- und Vertragsanwalt einer gesetzlichen Interessensvertretung.

Law Experts Rechtsanwälte bieten Ihnen ein Team von Experten und Rechtsanwälten aus verschiedenen Spezialgebieten. Von Ihrem individuell zusammengestellten Litigation- bis zum praxiserfahrenen Real Estate-Team.

Wir betreuen Sie österreichweit insbesondere in folgenden Rechtsgebieten:

Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Rechtssache mit der maximalen Aufmerksamkeit und Genauigkeit und ausschließlich von hoch qualifizierten Experten im Law Experts Team bearbeitet wird. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%.
 

International ausgezeichnet - Regional vernetzt, Rechtsanwälte Innsbruck

Die international ausgezeichneten Law Experts Rechtsanwälte verfügen über Standorte / Sprechstellen in Innsbruck(Kanzleisitz), Telfs und Wien sowie über ein österreichweites und weltweites Netzwerk von Partnerkanzleien. Überdies verfügt unsere Rechtsanwaltskanzlei nicht nur international, sondern auch regional über beste Kontakte.

Mehr Informationen zur Zufriedenheit unserer Mandanten, unseren Fachmitgliedschaften und Auszeichnungen sowie unserem Team finden Sie wie folgt:

Fachpublikationen, aktuelle Rechtsprechung, unser Rechtswörterbuch sowie Law Experts auf Twitter finden Sie unter folgenden Punkten:

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Unternehmensgründung Tirol, Rechtsanwälte Tirol

Unternehmensgründung & Gesellschaftsrecht in Tirol -
Ihre Law Experts Rechtsanwälte in Innsbruck, Tirol, beraten und unterstützen Sie von der Idee bis zur eingetragenen Firma

 

Tirol, der perfekte Standort für Ihr Unternehmen - Rechtsanwälte Tirol

Tirol eignet sich als wunderschönes Land mit hoher Rechtssicherheit, bester Infrastruktur und exzellent ausgebildeten Mitarbeitern hervorragend für eine Unternehmensgründung oder eine Zweigniederlassung in Europa.

Tirol liegt im Herzen von Europa und können von Tirol aus, verschiedenste Geschäftstätigkeiten erfolgreich und effizient betrieben werden. Ausländische Staatsbürger dürfen in Österreich eine Firma gründen, Geschäftsführungsfunktionen übernehmen und auch Unternehmen erwerben. Mit einer Geschäftstätigkeit in Österreich sind oft verschiedenste Vorteile - vom Arbeitswohnsitz in Österreich bis hin zu langfristigen Aufenthaltstiteln und der Staatsbürgerschaft - verbunden.

Die richtige Wahl der Rechtsform, die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit mit Ihren Partnern, Mitarbeitern oder mit anderen Unternehmen sowie die rechtssichere und vorausschauende Ausarbeitung aller Verträge bedarf der Beratung durch spezialisierte Experten.

Unsere Rechtsanwaltskanzlei berät Sie umfassend und kompetent in Bezug auf Unternehmensgründungen in Tirol. Kontaktieren Sie uns unverbindlich und klicken Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!an die Rechtsanwaltskanzlei Law Experts zu schreiben oder rufen Sie +43(512)586 586.

 

Ein Unternehmen in Tirol erfolgreich gründen, Gesellschaftsrecht und Wahl der Rechtsform - Rechtsanwälte Tirol

Das österreichische Gesellschaftsrecht bietet für jedes Bedürfnis die passende Rechtsform. Die verschiedenen Gesellschaftsformen sind auf die jeweiligen steuer- und haftungsrechtlichen Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnitten.

Die einfachste und kostengünstigste Form, in Österreich als Unternehmer tätig zu werden, ist in der Form der Gründung eines sogenannten Einzelunternehmens. Einzelunternehmer ist, der als natürliche Person ein Unternehmen als Alleininhaber in Österreich betreibt und auch persönlich haftet. Auch Einzelunternehmen können in Österreich ins Firmenbuch eingetragen werden. Abgesehen vom Einzelunternehmen kann grundsätzlich zwischen den folgenden Kapital- und Personengesellschaften unterschieden werden:

Kapitalgesellschaften

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Aktiengesellschaft (AG)
  • Societas Europea (SE)

Personengesellschaften

  • Offene Gesellschaft (OG)
  • Kommanditgesellschaft (KG)
  • Stille Gesellschaft (stG)
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesbR)

Die wohl häufigste Rechtsform in Österreich ist die Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Beliebt ist auch die Offene Gesellschaft wie auch die Kommanditgesellschaft.

Die Offene Gesellschaft (OG) wie die Kommanditgesellschaft (KG) kann unter ihrer Firma Rechte erwerben und Verbindlichkeiten eingehen und klagen und geklagt werden. Die Gründung der OG oder KG erfolgt in Österreich durch den Abschluss eines Gesellschaftsvertrags.

Die GmbH ist eine juristische Person und verfügt somit über eine eigene Rechtspersönlichkeit. Die GmbH in Österreich kann Rechte erwerben, Verbindlichkeiten eingehen sowie klagen und geklagt werden. Für die Gründung der GmbH ist der Abschluss eines Gesellschaftsvertrags erforderlich. Die GmbH kann aber auch durch eine Person alleine gegründet werden. Die GmbH entsteht als Rechtssubjekt mit der Eintragung in das Firmenbuch. Das Mindeststammkapital der GmbH beträgt 35.000,00 Euro.

Wir finden für Sie die passende Rechtsform, um Ihr Unternehmen in Tirol erfolgreich zu gründen.

 

Ihre Zweigniederlassung in Tirol gründen - Law Experts Rechtsanwälte Tirol

Äußerst interessant für ausländische Unternehmer, die in Tirol unternehmerisch tätig werden wollen, ist die Möglichkeit der Gründung einer Niederlassung in Tirol bzw. Zweigniederlassung.

Die Zweigniederlassung ermöglicht es, auf gesicherter Basis in Tirol als Unternehmen tätig zu werden. Wird eine Zweigniederlassung in Tirol betrieben, so wird das ausländische Unternehmen aus allen Geschäften dieser österreichischen Zweigniederlassung selbst unmittelbar berechtigt und verpflichtet. Mit den Erträgen der österreichischen Zweigniederlassung ist das ausländische Unternehmen in Österreich steuerpflichtig.

Wir beraten Sie im Detail über die Möglichkeiten einer Zweigniederlassung in Tirol.

 

Unternehmensgründung in Tirol, eine Sache für Spezialisten - Law Experts Rechtsanwälte Tirol

Unsere langjährige Erfahrungen als auf den Bereich Wirtschaftsrecht spezialisierte Rechtsanwälte, Projektmanager, Unternehmensberater und Vortragende bringen Ihnen als Unternehmer das entscheidende, zusätzliche Know-how, um Ihr Unternehmen weiter zu entwickeln oder neu zu gründen.

Wir beraten Sie mit dem Wissen des Praktikers, der sich bereits selbst am Markt als Unternehmer erprobt hat und die Tücken des Unternehmerlebens kennt.

Unsere Rechtsanwaltskanzlei bietet Ihnen insbesondere nachfolgende Leistungen an:

  • Betreuung und Beratung in Bezug auf Neugründungen in ganz Tirol
  • Beratung zur Wahl der richtigen Gesellschaftsform und des optimalen Standortes sowie Durchführung der gesamten Gründung Ihres Unternehmens
  • Gründung von Zweigniederlassungen oder Tochterunternehmen in Tirol
  • Businessplanerstellung und Startup-Betreuung
  • Unterstützung bei der Knüpfung von internationalen und nationalen Kontakten
  • Umgründungen, Umstrukturierungen und Unternehmensübernahmen
  • Abklärung der Förderungs- und Finanzierungssituation sowie die Führung von Verhandlungen mit Banken, Geschäftspartnern, Lieferanten, öffentlichen Stellen etc.
  • Abklärung steuerlicher Aspekte in Zusammenarbeit mit etablierten Steuerberatungskanzleien
  • Klärung von Fragen des Haftungs-, Wettbewerbs- oder Urheberrechtes
  • Vertragserstellung und Vertragsprüfungen

Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Rechtssache mit der maximalen Aufmerksamkeit und Genauigkeit und ausschließlich von hoch qualifizierten Experten im Law Experts Team bearbeitet wird. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%.

 

Wir vertreten Ihre Interessen in ganz Tirol - Law Experts Rechtsanwälte Tirol

Die international ausgezeichneten Law Experts Rechtsanwälte verfügen über Standorte / Sprechstellen in Innsbruck (Kanzleisitz), Telfs und Wien sowie über ein österreichweites und weltweites Netzwerk von Partnerkanzleien. Überdies verfügt unsere Rechtsanwaltskanzlei nicht nur international, sondern auch regional über beste Kontakte.

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Law Experts Team Österreich

Beste Betreuung österreichweit - Law Experts Rechtsanwälte

Law Experts - Im Team von Experten mehr erreichen

Dr. Wiesflecker und Mag. Gamsjäger verfügen über jahrelange Praxiserfahrung und umfassendes Spezialwissen. Die Rechtsanwälte von Law Experts betreuen Sie im Team - zu Ihrem Vorteil. Im Team von erfahrenen Rechtsanwälten und anderen Experten besprechen wir Ihren Fall und ermitteln die beste Vorgehensweise.

Law Experts Rechtsanwalt Mag. Stefan Gamsjäger hat die Verwaltungsdienstprüfung der Verwendungsgruppe A abgelegt, verfügt über mehr als 10 Jahre Erfahrung als Verwaltungsjurist und stellvertretender Bauamtsleiter in einer Tiroler Gemeinde und bietet Ihnen einzigartiges Spezialwissen insbesondere in den Bereichen Baurecht, Gemeinde- und Verwaltungsrecht, Raumordnungsrecht und zu Flächenwidmungsfragen.

Law Experts Rechtsanwalt Dr. Hannes Wiesflecker betreut aufgrund seiner mehrjährigen Tätigkeit in renommierten, international tätigen Wirtschaftskanzleien und seiner Spezialisierung im Bereich des internationalen Vertragsrechtes sowie des Zivil- und Prozessrechtes namhafte Unternehmen und Privatpersonen und ist Vertrauens- und Vertragsanwalt einer gesetzlichen Interessensvertretung.

Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Rechtssache mit der maximalen Aufmerksamkeit und Genauigkeit und ausschließlich von hoch qualifizierten Experten im Law Experts Team bearbeitet wird. Als Ihre Rechtsanwälte stehen wir auf Ihrer Seite und geben 100%.

International ausgezeichnet - Regional vernetzt, Rechtsanwälte

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Datenschutzrecht & Datenschutz-Grundverordnung in Österreich

Datenschutzrecht & Datenschutz-Grundverordnung in Österreich

 

Der Datenschutz in Österreich und die Änderungen durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) - Wir beraten Sie

Jedermann hat, insbesondere im Hinblick auf die Achtung seines Privat- und Familienlebens, Anspruch auf Geheimhaltung der ihn betreffenden personenbezogenen Daten. Dieser Satz, der das Grundrecht auf Datenschutz in Form einer Verfassungsbestimmung formuliert, findet sich in § 1 des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG). Bereits der Umstand, dass es sich hier um ein Grundrecht und um eine Verfassungsbestimmung handelt, zeigt, wie wichtig es in Zeiten von Facebook, Google und WhatsApp ist, effektive Datenschutzbestimmungen zu schaffen.

Die Europäische Union hat nunmehr mit der ab dem 25. Mai 2018 gültigen Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679 den Schutz bei der Verarbeitung personenbezogener Daten auf ein neues Niveau gehoben. Diese Richtlinie ist nunmehr Grundlage des allgemeinen Datenschutzrechts in der EU und Österreich und ist die Datenschutz-Grundverordnung (kurz DSGVO) in Österreich unmittelbar anwendbar. Das bereits in Österreich bestehende Datenschutzgesetz ergänzt die DSGVO.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt grundsätzlich für das Verarbeiten von personenbezogenen Daten innerhalb der Europäischen Union. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) setzt neue Maßstäbe in Bezug auf die Aufklärung über die Datennutzung und Datenverarbeitung sowie die Verarbeitung und Speicherung von Daten. Extrem hohe Geldstrafen bis zu € 20 Millionen sollen dafür sorgen, dass sich die in der Europäischen Union tätigen Unternehmen auch an diese Regeln halten.

Speziell für Unternehmen, vom kleinen Einzelunternehmen bis zur großen Gesellschaft, ändert sich diesbezüglich sehr viel und stellen sich mannigfaltige Herausforderungen. Insbesondere die die Unternehmen treffenden Aufklärungspflichten und Informationspflichten betreffend die Rechte der Betroffenen, die einzuholenden Einwilligungserklärungen und die Regeln für die Verarbeitung von Daten sind äußerst komplex. Eine fundierte Beratung ist diesbezüglich unumgänglich.

Law Experts Rechtsanwälte beraten und unterstützen Sie vollkommen unabhängig und objektiv im Team in ganz Österreich in allen Belangen des Datenschutzrechtes.

 

Ihre Spezialisten im Bereich Datenschutzrecht - Law Experts Rechtsanwälte Dr. Wiesflecker und Mag. Gamsjäger

Nach seinem Rechtsstudium und Abschluss des Doktorats war Dr. Hannes Wiesflecker als Unternehmensberater in den Bereichen Unternehmensgründung und Projektmanagement sowie Informations- und Kommunikationstechnologie tätig. In diesen Fachgebieten unterrichtete Dr. Wiesfleckerüber insgesamt zehn Jahre hinweg als zertifizierter Vortragender, Kursleiter sowie Universitätslektor. Aufgrund dieser Spezialkenntnisse und Praxiserfahrungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie kann Dr. Wiesflecker insbesondere in Bezug auf die vielfältigen Herausforderungen betreffend die technische und inhaltliche Ausgestaltung von Webseiten, Kontaktformularen, Newslettern und sonstigen digitalen Angeboten sowie in Bezug auf die elektronische Datenverarbeitung fundierte Rechtsberatung anbieten.

In Bezug auf die Beurteilung von sich zum Datenschutzrecht oft stellenden Fragen des Verwaltungsrechtes und Verwaltungsstrafrechtes verfügen Law Experts Rechtsanwälte mit Mag. Stefan Gamsjäger über einen ausgewiesenen Experten in diesem Bereich. Rechtsanwalt Mag. Gamsjäger hat mehr als 10 Jahre Erfahrung als Verwaltungsjurist und stellvertretender Amtsleiter in einer Tiroler Gemeinde und verfügt daher neben der abgelegten Verwaltungsdienstprüfung der Verwendungsgruppe A über entsprechendes Spezialwissen in diesem wichtigen Bereich.

Law Experts Rechtsanwälte verfügen über internationale Erfahrung und Standorte in Innsbruck (Kanzleisitz), Telfs und Wien. Unser Partnernetzwerk hilft Ihnen, den optimalen und sicheren Weg zu finden und zu gehen.

Gerne beraten wir Sie umfassend und kompetent! Hierklicken, um eine Email an Law Experts Rechtsanwälte zu schreiben oder rufen Sie +43(512)586 586.

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Mehr Informationen zum Datenschutzrecht & zur Datenschutz-Grundverordnung in Österreich:

Auskunftsrecht gemäß DSGVO (u.a. Art. 4, 11, 12, 15, 20, 26, 28, 44-46) und DSG (§§ 12, 13):

Bei personenbezogene Datenverarbeitungen und Datenanwendungen. Eine Aufforderung gemäß Art. 12, 15, 26 DSGVO kann folgende Punkte umfassen:

  • Welche Art von Daten werden gespeichert?
  • Welchen Inhalt haben diese Daten und wie werden sie verwendet und übermittelt (woher, wozu, an wen übermittelt)?
  • Zu welchem Zweck werden die Datenanwendungen im jeweiligen Unternehmen verwendet?
  • Unter welcher Registriernummer sind Datenanwendungen der Datenschutzkommission gemeldet?
  • Wie ist der Ablauf einer automatisierten Entscheidungsfindung?
  • Welche Genehmigungen der Datenschutzkommission liegen vor?
  • Wer ist die zuständige Aufsichtsbehörde für den jeweiligen Betrieb?
  • Wie lange werden die personenbezogenen Daten gespeichert?
  • Aufgrund welcher Vertrags- bzw. Rechtsgrundlage bzw. Einwilligungserklärung werden die Daten verwendet?
  • Welche Daten werden im Rahmen des internationalen Datenverkehrs auf Grundlage eines Angemessenheitsbeschlusses der EU-Kommission verarbeitet?
  • Welche Daten werden im Zuge der automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling verarbeitet?

 

Besonders praxisrelevante Bestimmungen der DSGVO:

  • Recht auf Information gemäß Art. 13 und 14 DSGVO
  • Recht auf Auskunft gemäß Art. 15 DSGVO
  • Antrag gemäß Art. 17 DSGVO auf Löschung
  • Art. 18 DSGVO auf Einschränkung der Verarbeitung
  • Widerspruchsrecht gemäß Art. 21 DSGVO betreffend Direktwerbung

Gemäß Art. 12 DSGVO hat die Auskunft unverzüglich, in jedem Fall aber binnen eines Monats schriftlich, kostenlos und in verständlicher Form zu erfolgen.

 

Beschwerderecht bei Datenschutzverstößen gemäß DSG, Datenschutz-Anpassungsgesetz 2018 und DSGVO, Recht auf Schadenersatz:

Gemäß den österreichischen Datenschutzbestimmungen können insbesondere folgende Verstöße geltend gemacht werden:

  • Verstoß gegen das Grundrecht auf Datenschutz (§ 1 DSG)
  • Mangels Information auch Verstoß gegen die Informationspflicht (§ 24 DSG)
  • Verstoß gegen die ordnungsgemäße Verarbeitung personenbezogener Daten (§ 37 DSG)
  • Verstoß gegen das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Verstoß gegen Art. 5 DSGVO (Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten)
  • Verstoß gegen Art. 6 DSGVO (Rechtmäßigkeit der Verarbeitung)
  • Verstoß gegen Art. 7 DSGVO (Einwilligung)
  • Verstoß gegen Art. 9 DSGVO (Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten)
  • Verstoß gegen Art. 13-14 DSGVO (Informationspflicht)

Liegen Verstöße gegen die Datenschutzbestimmungen vor, so hat die betroffene Person grundsätzlich ein Recht auf Beschwerde an die Datenschutzbehörde. Die Datenschutzbehörde kann sodann Verstöße feststellen und Geldbußen verhängen. Geldbußen von bis zu 20 Mio Euro oder im Fall eines Unternehmens von bis zu 4 % seines weltweiten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres sind möglich.

Gemäß Art. 82 ist auch die Möglichkeit vorgesehen, für erlittenen materiellen und immateriellen Schaden Schadenersatz vom Verantwortlichen oder Auftragsverarbeiter zu verlangen. Jede Person hat wegen eines Verstoßes gegen die DSGVO oder das Grundrecht auf Datenschutz diese Möglichkeit, Schadenersatz zu verlangen. Die Klage ist entweder beim Landesgericht einzubringen, wo der Kläger seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder Sitz hat oder beim gewöhnlichen Aufenthalt oder Sitz des Beklagten. Grundsätzlich kann auch ein entsprechender Unterlassungsanspruch geltend gemacht werden.